Lance Armstrong: US-Dopingbehörde USADA gibt Ex-Radsportler mehr Zeit

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    • 07.02.13
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Nun also doch?

Kooperiert Armstrong mit den Doping-Jägern?

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Austin - Monatelang hatte Lance Armstrong der US-Anti-Doping-Agentur einen Korb gegeben - ehe er endgültig gestürzt wurde. Nun erwägt er offenbar doch eine Aussage, die unter Eid stattfinden dürfte.

© dpa

War bei all seinen Tour-Siegen gedopt: Lance Armstrong.

Packt Lance Armstrong doch noch richtig aus? Nach seiner mauen TV-Beichte bei Oprah Winfrey scheint der des Dopings überführte - zu Details seines Betrugs aber schweigsame - Amerikaner mit der US-Anti-Doping-Agentur USADA über eine Aussage zu verhandeln. Das legt zumindest die weltweit gefeierte Behörde um Travis Tygart nahe. „Wir stehen in Kontakt mit Herrn Armstrong und seinen Vertretern“, verkündete der USADA-Chef am Mittwoch (Ortszeit). Tygart geht davon aus, dass Armstrong „mithelfen will, im Radsport aufzuräumen“. Dafür wollen die amerikanischen Doping-Jäger aber mehr wissen als das, was Armstrong jüngst dem TV-Publikum servierte.

Die mögliche Bereitschaft des Ex-Radprofis, der jahrelang gedopt und deswegen 2012 alle seine sieben Tour-de-France-Erfolge verloren hatte, honorierte die USADA prompt: Eine am Mittwoch abgelaufene Frist wurde um zwei Wochen verlängert, wie die USADA mitteilte. Der tief gefallene Ex-Sportler selbst habe um den Aufschub gebeten.

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