28:22 - MT nimmt Hürde Hannover

28:22 - Handballer der MT Melsungen nehmen Hürde Hannover

Jubelszenen in Hannover: Die MT-Spieler Johannes Sellin (rechts) und Marino Maric freuen sich über einen Treffer der Melsunger Handballer. Foto: Kaletta
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Jubelszenen in Hannover: Die MT-Spieler Johannes Sellin (rechts) und Marino Maric freuen sich über einen Treffer der Melsunger Handballer.

Hannover. Ein Erfolg nur noch trennt die Handballer der MT Melsungen von der Teilnahme am Final Four des DHB-Pokals in Hamburg.

Auf dem Weg zur Vierer-Endrunde setzten sich die Nordhessen am Mittwoch im Achtelfinale bei der TSV Hannover-Burgdorf nach einem souveränen Auftritt mit 28:22 (15:11) durch.

Nach einem Blitzstart durch Felix Danner und Michael Allendorf zum 2:0 (4.) glichen die Hausherren zunächst zwar mehrfach aus, doch immer wieder legte die MT einen oder zwei Treffer vor. Angeführt von Kreisläufer Danner, dessen dritter Treffer zum 8:6 saß, und Linksaußen Allendorf, der nach einer kurzen Verletzungspause mit seinem fünften Tor gar auf 9:6 erhöhte (17.). Souverän traten die Nordhessen auf, unaufgeregt und konzentriert drückten sie der Partie ihren Stempel auf. Im Kasten wehrte Johann Sjöstrand bis zur Pause schon neun Würfe ab, vor ihm rührten seine Vorderleute Abwehrbeton an und schickten sogleich ihre flinken Außen ein ums andere Mal erfolgreich auf die Reise.

Nach Michael Müllers 12:8 (22.) nahm TSV-Trainer Bürkle eine Auszeit, um seine ersatzgeschwächten Recken neu zu sortieren. Vergebens. Denn erst nach Nenad Vuckovics 13:8 beendete Linkshänder Runar Karason mit dem 9:13 (27.) eine sieben Minuten währende Torflaute Hannovers. Die Ausfälle von Spielmacher Morten Olson, Kapitän Torge Johannsen, Kreisläufer Erik Schmidt und Lars Lehnhoff (Bänderriss im Abschlusstraining), ihrem besten Torschützen der beiden vergangenen Serien, konnten die Hausherren nicht kompensieren.

Und sie brachten den Start-Ziel-Sieg der MT auch nicht mehr in Gefahr. Denn die Melsunger gaben sich nach ihrer 15:11-Führung zur Halbzeit keine Blöße mehr. Der treffsichere Rückraum-Linke Kai Häfner kam insgesamt zwar auf sieben Tore, doch die Nordhessen hielten ihre Rivalen stets mit mindestens drei Treffern auf Distanz. Auch als Sven-Sören Christophersen binnen zwei Minuten dreimal ins Schwarze traf (18:21/41.) und Johannes Sellin, der beste Schütze des Abends, anschließend einen Siebenmeter ungenutzt ließ.

Zum zweiten Mal nun gönnte Bürkle seinem Team eine Pause zum Luftholen und gab dem Ex-Baunataler Hendrik Pollex erste Einsatzzeiten. Die Kräfteverhältnisse aber änderten die Burgdorfer nicht mehr. Weil die Hausherren nach Strafen gegen Hykkerud und Szücs zwei Minuten lang mit vier gegen sechs spielen mussten, weil nun Momir Rnic im Melsunger Rückraum heiß lief und ebenfalls mit insgesamt sieben Toren auftrumpfte.

„Wir haben sehr konzentriert gespielt und wollten unbedingt den Frust vom Magdeburg-Spiel abbauen“, bilanzierte Johannes Sellin. „Das haben wir geschafft, also können wir jetzt auf das Heimspiel gegen den Bergischen HC blicken.“ Das ist am Samstag.

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