EHF-Pokal

Endgültig: MT spielt nicht international

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Bilder wie diese gibt’s n der kommenden Saison nicht: Michael Müller wird im EHF-Cup unsanft von seinem dänischen Gegenspieler aus Skjern gestoppt.

Die leise Hoffnung der MT Melsungen, ihrem Premierenjahr auf der europäischen Handballbühne das nächste folgen zu lassen, muss der nordhessische Bundesligist endgültig begraben.

Die Europäische Handball-Föderation EHF als zuständiger Dachverband hat entschieden, keinen weiteren Nachrücker-Platz an Deutschland zu vergeben.

Im EHF-Cup werden somit aus der Bundesliga der SC Magdeburg als Tabellenvierter, Frisch Auf Göppingen als Fünfter und Berlin antreten. Die Füchse hatten in der Rangliste als Siebter zwar hinter den Melsungern (6.) abgeschlossen, sind als EHF-Pokalgewinner aber für die internationale Bühne gesetzt. In der Champions League ist das Bundesliga-Toptrio Kiel, Rhein-Neckar-Löwen und Flensburg vertreten.

„Diese Entscheidung ist zwar bedauerlich, aber wir werden uns natürlich damit abfinden. Einen festen Anspruch hatten wir als Tabellensechster ohnehin nicht“, erklärte MT-Vorstand Geerken, der die schlechte Nachricht auf Nachfrage bei den zuständigen Stellen des Deutschen Handball-Bundes, der Handball-Bundesliga und der EHF erfahren hatte. Gleichwohl gab sich Geerken kämpferisch: „Aus dieser Entscheidung werden wir nun neue Motivation schöpfen und in der kommenden Saison wieder angreifen.“ Die Vorgabe an Trainer und Mannschaft ist eindeutig: „Ein Abschneiden unter den fünf besten Mannschaften würde uns dann die Ungewissheit wohl nehmen.“

TV Bittenfeld ändert Namen

Derweil hat Aufsteiger TV Bittenfeld beschlossen, unter einem neuen Namen in der Handball-Bundesliga anzutreten. Als TVB Stuttgart will der Klub aus dem Waiblinger Stadtteil Bittenfeld, 15 Kilometer östlich der Metropole, seine Fan-Basis erweitern und in Schwaben für Sponsoren und Medien interessanter werden. Seine Heimspiele trägt der TVB schon seit Jahren in Stuttgart aus.

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