Fünf Niederlagen für die MT: Keine Konstanz

Bereits fünf Niederlagen stehen für die Handballer der MT Melsungen in der Bundesliga zu Buche. Dem Team fehlt die Konstanz, findet unser Redakteur Björn Mahr.

Vor ein paar Wochen war noch die Hoffnung da, dass es sich nur um eine Momentaufnahme handeln würde. Nun sind schon sieben Spieltage in der Bundesliga absolviert - und die Melsunger Handballer stecken immer noch am Tabellenende fest.

Spätestens seit dem Auftritt in Leipzig wächst die Befürchtung, dass die MT eine wahre Seuchensaison erleben könnte. Zumal: Das Einzige, was bei der MT bislang konstant festzustellen ist, ist der Ausfall verletzter Spieler.

Wie ernst die Lage bei den Melsungern ist, zeigt sich vor allem bei den vermeintlichen Leistungsträgern. Mal kommen sie mit viel Schwung, mal wirkt es so gehemmt, dass man den Eindruck bekommt, sie hätten einen Gürtel mit schweren Steinen um die Hüften gebunden. Es ist offensichtlich: Einige MT-Profis verkrampfen unter dem Druck, der auf dem ambitionierten Team lastet.

Es sind noch elf Bundesliga-Spiele bis zur WM-Pause. Es warten bis zum Januar noch reizvolle Aufgaben in DHB-Pokal und Europacup. Die Melsunger haben durchaus die Chance, einen desaströsen Start halbwegs zu korrigieren. Nur eines ist auch klar: Wenn die nächsten drei, vier Spiele weitere Niederlagen bringen, steckt die MT erst mal im Abstiegskampf, Und: Durch Kämpfen zeichnete sich das Team bislang eher selten aus.

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