Kommentar zur zweiten Niederlage der MT: Es wird ungemütlich

Die Melsunger Handballer verloren auch das zweite Saisonspiel: 25:29 gegen Neuling Erlangen. Es drohen dem Team ungemütliche Herbsttage, meint unser Redakteur Björn Mahr.

Vor einem Jahr standen die Melsunger Handballer nach zwei Siegen zum Auftakt auf Rang zwei und mischten die Bundesliga kräftig auf. Und nun? Ist Melsungen am Tabellenende, total verunsichert und gegenüber der Vorserie nicht wiederzuerkennen. Nach einem Jahr der Triumphe nun also eine Saison der Tristesse?

Nein. Allerdings drohen der Mannschaft ungemütliche Herbsttage. Zunächst, weil die personellen Probleme die MT-Verantwortlichen noch einige Zeit beschäftigen werden. Und: Selbst wenn die Leistungsträger Johan Sjöstrand und Marino Maric wieder zur Verfügung stehen, sind nicht gleich Wunderdinge von ihnen zu erwarten.

Zudem steckt das Melsunger Programm der kommenden Wochen voller Tücken: Rhein-Neckar Löwen, Gummersbach, Flensburg, Göppingen, Leipzig. Melsungen kann an guten Tagen gegen alle diese Teams gewinnen, ebenso an schlechten aber auch gegen alle verlieren.

Fehlstart, negatives Punktekonto, wachsender Rückstand auf die Europapokalplätze - eine schwierige sportliche Situation wird sich auf die Zuschauerresonanz nicht innerhalb von ein, zwei Monaten negativ auswirken. Zumindest muss die MT aber aufpassen, nicht einiges von dem zu verspielen, was sich die Mannschaft in den vergangenen Jahren hart erarbeitet hat.

Wenn es gegen die Löwen, den amtierenden Meister, mit einem Sieg am Mittwoch nichts werden sollte, wäre das keine zu große Enttäuschung. Enttäuschend wäre es aber, wenn das MT-Team keine Reaktion auf die bisherigen Auftritte zeigt.

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