Heute, 19.30 Uhr

Europacup: MT erwartet mit fittem Boomhouwer kroatischen Vertreter Zamet

Hofft auf Einsatzzeit gegen Zamet: Melsungens Linksaußen Jeffrey Boomhouwer. Foto: Fischer

Kassel. Die Voraussetzungen für den Einzug in die Gruppenphase sind hervorragend. Nach dem 34:23-Hinspielerfolg im Centar Zamet in Rijeka halten die Handballer der MT Melsungen vor dem zweiten Kräftemessen gegen RK Zamet aus Kroatien am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle alle Trümpfe in der Hand.

Drei Fakten zum Rückspiel der Melsunger gegen Zamet:

• Eine Alternative mehr. Wenn es nach Jeffrey Boomhouwer ginge, dann wäre der niederländische Linksaußen gegen Zamet dabei. „Ich fühle mich gut“, sagt der 28-Jährige. Schon beim ersten Vergleich in Rijeka hätte er gern sein Team unterstützt. Bis zum gestrigen Freitag war der MT-Profi allerdings noch krankgeschrieben – wegen des Außenbandanrisses, den er sich Anfang Oktober zugezogen hatte. „Die Entscheidung, ob ich mitspielen kann, müssen die medizinische Abteilung und der Trainer treffen“, erklärt Boomhouwer. So ließ Coach Michael Roth noch offen, ob er Melsungens fliegenden Holländer für die Aufgabe nominiert. Zumal am kommenden Mittwoch der Schlager gegen Rekordmeister THW Kiel ansteht.

Der Linksaußen hat nicht nur für Melsungen international gespielt, sondern auch für seinen Heimatverein Alsmeer. Dabei gelangen ihm 2008 in einem Duell mit dem luxemburgischen Vertreter Bascharage 15 Treffer – unter dem Strich stand ein 43:34-Sieg.

• Ein Ziel mehr. Wer glaubt, die Melsunger würden aufgrund des klaren Vorsprungs und des anschließenden Knüllers gegen Kiel mit angezogener Handbremse ins Spiel gegen die Kroaten gehen, der irrt. Roth fordert einen dominanten Auftritt seines Teams: „Wir wollen Zamet gleich seiner letzten kleinen Hoffnung berauben.“

Das bedeutet, dass in der Startformation keine großen Überraschungen zu erwarten sind und Spieler wie Michael Müller, Johannes Sellin, Michael Allendorf und Torwart Johan Sjöstrand gesetzt sein dürften. Erst im Verlauf der Begegnungen könnten Umstellungen möglich sein: Dann winken Dener Jaanimaa und Johannes Golla Einsatzzeiten. „Wenn wir uns durchsetzen, haben wir ein weiteres schönes Ziel für 2017“, unterstreicht Roth seinen Ehrgeiz.

• Ein Heimspiel mehr. Durch die Teilnahme am EHF-Cup in dieser Saison hat Melsungen noch ein zusätzliches Heimspiel in diesem Kalenderjahr. Und egal, wie die Voraussetzungen vor dem zweiten Kräftemessen sind: Bei einer Begegnung im Europapokal herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre. Unterm Hallendach hängen beispielsweise mehrere Länderflaggen – die jener Nationen, die an diesem Spiel beteiligt sind. So sind in Kassel neben der EHF-, der deutschen und der kroatischen auch die zyprische und die österreichische Fahne zu sehen: für die Schiedsrichter Georgios Panayides und Marios Andreou sowie den EHF-Delegierten Christian Kaschütz. Karten gibt es noch an der ab 18 Uhr geöffneten Tageskasse.

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