Anwurf ist am Samstag um 19 Uhr

Jetzt kommt der Angstgegner: MT empfängt Gummersbach

Treffen erneut aufeinander: Julius Kühn (links, Gummersbach) und Felix Danner. Foto: Fischer

Kassel/Gummersbach. In den ersten Jahren nach dem Aufstieg 2005 war eine Niederlage der MT Melsungen gegen den VfL Gummersbach so sicher wie ein heißer Tag im August.

Mittlerweile hat der Handball-Bundesligist aus Nordhessen zwar seine Bilanz gegen die Oberbergischen etwas aufpoliert und immerhin achtmal gewonnen, ein Angstgegner ist der VfL für die MT aber nach wie vor. Samstag ab 19 Uhr ist der Altmeister wieder in der Kasseler Rothenbach-Halle zu Gast.

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In den vergangenen drei Spielzeiten trafen Melsungen und Gummersbach jeweils in der Anfangsphase einer Saison an der Fulda aufeinander. Dabei entführten die Gäste stets beide Punkte: 30:32, 26:27, 23:27. Kein Zufall, wie Emir Kurtagic, Coach der Gummersbacher und Bruder des früheren MT-Außen Sead Kurtagic, klarstellt: „Wir haben uns gut weiterentwickelt und sind immer ein unangenehmer Gegner. Wir können jede Mannschaft schlagen.“

Das Gummersbacher Team

Der VfL steht auch für jugendliche Frische. Im Kader tauchen talentierte Kräfte auf. Rückraumschütze Julius Kühn beispielsweise reifte zum Nationalspieler – in diesem Jahr gewann der 23-Jährige mit der deutschen Auswahl EM-Gold und Olympia-Bronze. An einer Verpflichtung Kühns, der noch einen Vertrag bis 2018 besitzt, soll neben einigen Spitzenklubs auch die MT Melsungen interessiert sein. „Gummersbach hat auf allen Positionen gute Spieler“, warnt MT-Trainer Michael Roth. Das Tor hütet Europameister Carsten Lichtlein, und für den Angriff holte der VfL im Sommer den starken Franzosen Kevynn Nyokas.

Der Rundenstart

Drei Spiele, drei ungefährdete Siege – die Gummersbacher haben nach dem unerwarteten Pokal-Aus gegen Zweitligist Friesenheim zu guter Form gefunden. Besonders bemerkenswert: das 34:25 beim Bergischen HC. „Wir dürfen jetzt nur nicht anfangen zu träumen“, sagt Kurtagic. Mit einem guten Gefühl reisen er und seine Schützlinge am Samstag dennoch Richtung Kassel – schon wegen der vergangenen Erfolge.

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