Kommentar zu den glänzenden Perspektiven der MT Melsungen: Welch ein Signal!

Die MT Melsungen macht weiterhin ernst auf ihrem Weg in Europas Handball-Elite. Ein Kommentar von Gerald Schaumburg.

Dass sie im Sommer 2017 die Nummer drei in Deutschland auf der Rechtsaußenposition, Johannes Sellin, durch die aktuelle Nummer eins im Land, Tobias Reichmann, ersetzen wird, das ist mehr als eine normale Verpflichtung. Das ist ein Paukenschlag, ein Signal.

Nach innen, was das Selbstverständnis angeht: Wir wollen, wir können und wir werden unseren Weg fortsetzen! Wir haben Perspektive! Ein Zeichen vor allem aber auch nach außen: Mit uns müsst ihr rechnen in Deutschland und in Europa! Wir rücken das beschauliche Nordhessen in den internationalen Fokus!

Die Verpflichtung Reichmanns, der beständiger und entschlossener auftritt als der emotional bisweilen ein wenig wankelmütig wirkende Sellin, wird daher noch nicht das letzte Signal sein, das diese MT setzt. Denn im Sommer 2017 laufen auch die Verträge von Patrik Fahlgren, Momir Rnic, Nenad Vuckovic und René Villadsen aus. Als mögliche Kandidaten für ihre Nachfolge werden unter anderen Julius Kühn aus Gummersbach und Rune Dahmke aus Kiel gehandelt.

Zukunftsmusik. Zuvor nämlich stehen ab 4.  September die nächste Bundesliga-Runde und der zweite Auftritt im EHF-Cup an. Mit Johannes Sellin und noch ohne Tobias Reichmann.

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