Kommentar zur Nicht-Nominierung der MT-Spieler: Erste Nachrücker

Kassel. Die Melsunger Handballer Johannes Sellin und Michael Müller sind nicht im Aufgebot von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Ein Kommentar von Robin Lipke.

Dagur Sigurdsson hat noch nicht das letzte Wort gesprochen. Doch es gibt einen ersten Fingerzeig: Der Handball-Bundestrainer plant ohne die beiden Melsunger Johannes Sellin und Michael Müller für das olympische Turnier. Das ist schon eine kleine Überraschung.

Nicht unbedingt was Sellin anbelangt. Ohne die Verletzung von Patrick Groetzki wäre der Rechtsaußen wohl auch nicht bei der EM dabei gewesen. Die Nicht-Nominierung Müllers erstaunt dagegen. Der MT-Kapitän hat eine klasse Saison gespielt, ist im Angriff und in der Abwehr einsetzbar und kann mit seiner Erfahrung der jungen Truppe weiterhelfen. Darüber hinaus waren Steffen Weinhold und Kai Häfner verletzt - das birgt ein gewisses Risiko.

Die Melsunger dürften nun die ersten Nachrücker sein. Dass ein Spieler ausfallen kann, hat Melsungens Michael Allendorf schmerzlich vor der EM erfahren müssen. Ohne auf eine Verletzung zu hoffen: Für die Fans in der Region entstünde ein zusätzlicher Reiz für das Turnier, wenn doch noch ein Melsunger auf den Zug nach Rio aufspringt.

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