Kommentar zur Situation bei der MT Melsungen

Die Melsunger Bundesliga-Handballer haben zum dritten Mal in Folge verloren. Die Freude über die beste Hinrunde wird durch die aktuelle Entwicklung etwas getrübt, meint unser Redakteur Gerald Schaumburg.

Diese MT! Hat die beste Hinrunde ihrer Bundesliga-Geschichte gespielt, belegt mit 24:10 Punkten den vierten Platz, ist klar über dem Soll, lässt die nordhessische Fan-Gemeinde den Handball (neu) entdecken. Welch eine Begeisterung herrscht nun endlich bei den Heimspielen in der Rothenbach-Halle, welch eine Sternstunde war das 25:23 gegen die Rhein-Neckar Löwen. Unsere Melsunger! Sie waren es, die den Siegeszug des Spitzenreiters stoppten und überall in den Schlagzeilen standen.

Gut drei Wochen und drei Punktspiele erst ist das her. Und dennoch wird die Freude schon von Sorge getrübt. Diese Melsunger, sie werden doch nicht in weniger als fünf Wochen die nahezu perfekte Ausgangsposition der ersten Saisonhälfte verspielen? 27:32 in Kiel zunächst. Ein normales Ergebnis, und doch unnötig. Gleiches gilt für die Niederlagen gegen Hamburg und nun in Wetzlar. Geht den Himmelsstürmern die Kraft aus?

Ja, nach drei Niederlagen sind die Fans in Sorge. Denn die (Pokal-)Revanche bei den Löwen am Mittwoch, das Gastspiel in Gummersbach am Freitag schon – ein Hammerprogramm. Und danach gibt’s vor der EM-Pause noch Heimspiele gegen Hannover (23.12.) und Leipzig (27.12.). Wie schön wäre es, wenn sie schon ganz schnell die Trendwende wieder schaffen würde, diese MT!

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