Kommentar über Marics Vertragsverlängerung: Nicht nur sportlich ein Phänomen

Die MT Melsungen baut langfristig auf Marino Maric. Der Vertrag wurde bis 2019 verlängert. Eine gute Entscheidung, meint unser Redakteur Björn Mahr in seinem Kommentar.

Es ist ein offenes Geheimnis: Den Namen Marino Maric haben einige Handball-Trainer der Bundesliga-Topklubs auf dem Zettel. Erst wählten sie den Melsunger Kreisläufer ins Team für das Allstar-Spiel, dann beorderte ihn Nicolai Jacobsen, Chefcoach der Rhein-Neckar Löwen, bei eben jenem Ereignis in die Startformation. Mehr Ehre geht nicht.

Deshalb war es die richtige Entscheidung der MT-Bosse, erneut auf Kontinuität zu setzen und den Vertrag mit dem kroatischen EM-Helden vorzeitig zu verlängern. Zumal dieser seit seinem Dienstantritt im Sommer 2014 die Erwartungen voll erfüllt hat. Zusammen mit Felix Danner hob er das Kreisläufer-Spiel der Melsunger auf ein anderes Niveau, und in der Abwehr ist er auf diversen Positionen längst mehr als nur ein Ersatz. Aber das ist nicht alles. Maric ist auch fernab von Nahwurfzone und Siebenmeterlinie ein Phänomen. Innerhalb kürzester Zeit eroberte er die Herzen der Fans im Sturm. Seine Offenherzigkeit und seine Disziplin kommen an.

Dabei ist er erst 25, seine Entwicklung noch gar nicht abgeschlossen. Gut für die MT, schlecht für die Konkurrenz, die ihn nicht haben kann – bis 2019.

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