Melsungens Marino Maric zwischen EM und Beginn der Bundesliga-Restrunde

Abklatschen mit den Kollegen: Marino Maric spielte eine großartige EM. Foto: Schachtschneider

Melsungen. Dass der deutsche Rückraumstratege Steffen Fäth schon einiges von Welthandballer Ivano Balic bei der HSG Wetzlar gelernt hat, ist bekannt.

Doch auch Marino Maric von der MT Melsungen schätzt die Ratschläge des ehemaligen Superstars. Wir haben den 25 Jahre alten Maric nach dem Gewinn von EM-Bronze in Polen, wo er mit 32 Treffern einer der besten Werfer des gesamten Turniers war, zu einigen Themen befragt. Dabei kam allerhand Erstaunliches heraus. Zum Beispiel, welche Rolle Facebook in seinem Leben spielt. Zudem richtete der Kroate den Blick nach vorn. Am Sonntag ab 17.15 Uhr steigt das Bundesliga-Schlagerspiel bei den Füchsen Berlin. Maric über ....

... seine EM-Bilanz: „Bei den vorherigen Duellen war ich immer die Nummer 17 im Kader. Das gibt dir ein schlechtes Gefühl, wenn du nicht zu den 16 Jungs gehörst, die eingesetzt werden können. Nun habe ich eine wichtige Rolle zugewiesen bekommen. Ich denke, dass ich meine Chance genutzt habe.“

... die Tage nach der EM: „Wir haben nicht lang feiern können. Schon um 6 Uhr ging unser Flieger zurück nach Kroatien. Auf dem Hauptplatz von Zagreb haben sich zu unserem Empfang allerdings viele Leute versammelt. Das war super. Anschließend waren wir bei Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic und Regierungschef Tihomir Oreskovic eingeladen.“

... das Wiedersehen mit der Familie: „Meine Frau Virgilija durfte wie andere Spielerfrauen zum Halbfinale nach Krakau reisen. Unsere beiden Kinder blieben in der Zeit bei meinen Schwiergereltern in der Heimat. Ich habe mich dann im Kreise meiner Liebsten noch zwei Tage ausruhen können, ehe es zurück nach Melsungen ging.“

... Selfies mit Ivano Balic: „Wir haben während der EM immer mal einen Kaffee zusammen getrunken, weil wir uns schon lange kennen – aus gemeinsamen Zeiten in der Nationalmannschaft und bei RK Zagreb. Als Koordinator der kroatischen Auswahl hat er mir auch viele Tipps gegeben. Beispielsweise, wie ich in der Abwehr noch besser zum Angreifer stehe.“

... über Facebook: „Es gibt mittlerweile einige falsche Profile von mir. Dabei bin ich in diesem sozialen Netzwerk überhaupt nicht mehr vertreten. Ich möchte die Privatsphäre meiner Familie schützen.“

... seine Premiere beim Allstar-Spiel: „So ein Auftritt macht natürlich Spaß – es waren ja praktisch nur Topspieler um mich herum. Es war eine besondere Freude, mit Regisseur Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen zusammen zu spielen.“

... das Duell mit den Füchsen Berlin: „Das ist ein ganz wichtiges Spiel, weil die Füchse mit uns um die Plätze vier und fünf kämpfen werden. Für mich ist es insofern eine besondere Partie, da ich wieder auf Jakov Gojun treffe, meinen Nebenmann in der kroatischen Deckung. Wir kennen uns bereits aus Zagreb. Das werden garantiert interessante Duelle mit ihm.“

... die Pokal-Ambitionen:  „Wir haben in dieser Saison zweimal gegen die Rhein-Neckar Löwen gut ausgesehen. Ich habe durchaus Hoffnung, dass wir im Wiederholungsspiel am 24. Februar in Mannheim den Einzug ins Final Four in Hamburg schaffen können.“

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