Handballer Appelgren, Vuckovic und Boomhouwer

EM-Qualifikation: Melsunger weiter im Rennen

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Mit Schweden erfolgreich: Mikael Appelgren.

Kassel. Die ausländischen Handball-Nationalspieler der MT Melsungen bleiben mit ihren Länderteams im Rennen um die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Polen.

Allen voran Mikael Appelgren, der mit Schweden das Heimspiel gegen Slowenien 28:24 gewann und im Rückspiel beim 28:28 einen wichtigen Punkt holte. Erst zwei Sekunden vor Schluss verhinderte Dragan Gajic von Montpellier HB (Frankreich) mit seinem 13. Tor den Sieg der Skandinavier und damit die vorzeitige EM-Teilnahme.

Aber: Mit sieben Punkten führen die Tre-Kronors vor den letzten Spielen in Lettland und gegen die Slowaken die Tabelle der Gruppe 3 vor Slowenien (5) und Lettland (4) an. Die beiden Topteams aus allen sieben Gruppen fahren zur EM.

Zwei Siege mit Holland: Jeffrey Boomhouwer.

Für Jeffrey Boomhouwer und die Niederländer gab es mit 30:23 und 31:21 die nötigen Pflichtsiege gegen die punktlosen Türken. „Es ist super gelaufen. In Ankara haben wir deutlicher gewonnen als erhofft und im Heimspiel gute Werbung gemacht für den Handball in Holland“, berichtete Boomhouwer, der insgesamt neun Treffer erzielte. „Schade ist nur, dass Kroatien und Norwegen in unseren beiden letzten Spiel wohl wieder zu stark sein werden für uns.“ In der Rangliste nämlich steht Oranje mit vier Punkten hinter den Favoriten Kroatien (6) und Norwegen (6). Bei den Kroaten feierte Melsungens Kreisläufer Marino Maric seine Rückkehr ins Nationalteam. Zunächst unterlag er mit dem Team mit 26:27 in Norwegen, das Rückspiel ging aber mit 31:25 an sein Team.

Vuckovic tief enttäuscht

„Ein schreckliches Wochenende, das ich ganz schnell vergessen möchte“, hat dagegen MT-Kapitän Nenad Vuckovic mit Serbiens Auswahl erlebt. Erst gab’s auf Island beim 22:38 die höchste Niederlage der Geschichte und, wie Vuckovic sagt, „unsere schlechteste Leistung in den letzten zehn Jahren, seit ich in der Nationalmannschaft spiele“. Am Sonntag dann folgte im Heimspiel ein 25:25, aber auch darüber konnte sich das Team vom Balkan nicht freuen. Vuckovic: „Denn auch diesmal haben wir für unsere vielen technischen Fehler ganz teuer bezahlt.“

Zwei Punkte? Nein! Der Serbe Nenad Vuckovic.

Zweieinhalb Minuten vor Schluss nämlich hatte Momir Ilic zum 25:22 getroffen. Und doch hat der Drei-Tore-Vorsprung nicht zum Sieg gereicht. „Ich habe fast nur in der Abwehr gespielt, komme also recht frisch und munter zurück zur MT“, erklärte Vuckovic am Montag vor dem Rückflug aus Belgrad.

Ihr nächstes Punktspiel mit der MT bestreitet das Quartett am kommenden Freitag: Dann gastieren die Fuldastädter in Minden. Nächstes Heimspiel ist am 13. Mai in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen den HC Erlangen.

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