Melsunger am Becken verletzt

MT-Linksaußen Allendorf muss Teilnahme an EM absagen

Michael Allendorf

Melsungen. Für Michael Allendorf erfüllt sich der Traum von einer Teilnahme an der Handball-EM in Polen nicht.

Der Linksaußen des Bundesligisten MT Melsungen erlitt beim ersten Vorbereitungslehrgang der deutschen Nationalmannschaft in Berlin einen Sehnenabriss an der Hüftmuskulatur. Damit muss er vier Wochen pausieren. Am Samstagmorgen bestätigte der Deutsche Handball-Bund (DHB) eine entsprechende Meldung der HNA.

Aktualisiert um 10.30 Uhr.

"Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so schlimm ist", erklärte Allendorf, der sich nach seiner Rückkehr aus Berlin sofort in Kassel einer MRT-Untersuchung unterzogen hatte. Der gebürtige Heppenheimer hatte zunächst nur dem 28er-Kader, nicht aber dem 16-köpfigen Aufgebot der DHB-Auswahl angehört. Nachdem sich Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen verletzt hatte, wurde der Melsunger Profi von Bundestrainer Dagur Sigurdsson nachnominiert. Nun fehlt Allendorf nicht nur bei der EM, sondern auch beim Testspiel kommenden Samstag ab 15 Uhr in der ausverkauften Kasseler Rothenbach-Halle gegen Island. Mit dabei sein wird MT-Kollege Johannes Sellin. Auf Linksaußen plant Sigurdsson zunächst nur mit einem Akteur: Kiels Top-Talent Rune Dahmke. Statt 17 umfasst der Europameisterschafts-Kader aktuell 16 Spieler.

Zum Start der EM-Vorbereitung erreichte der Melsunger Mannschaftskamerad Momir Rnic indes mit dem Team Serbiens ein 30:30-Remis gegen Rumänien. Rnic war mit acht Toren bester Schütze.

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