MT-Angreifer zeigt sich gut erholt

Sanikis trainiert wieder - Vuckovic darf sich erholen

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Auf einem guten Weg: Grigorios Sanikis.

Melsungen. Eigentlich sollte er am Donnerstag wieder ins Training beim Handball-Bundesligisten MT Melsungen einsteigen. Aber jetzt scheint es, als dürfte Kapitän Nenad Vuckovic nach dem Gewinn der Vize-Europameisterschaft in Belgrad wie erhofft doch noch ein paar Tage länger in seiner serbischen Heimat bleiben.

Denn sein Trainer Michael Roth signalisierte Bereitschaft, seinem Schützling noch etwas Erholung im Kreise der Familie zu genehmigen: „Wir werden eine Lösung finden. Er soll ein bisschen Abstand vom Handball bekommen.“

Wann Vuckovic genau zurückkehrt, wird noch geklärt. Voraussichtlicher Termin: der kommende Montag. Schließlich hätte der Mannschaftsführer dann noch eine Woche Zeit, um sich mit seinen Kollegen auf den ersten Auftritt in der Restrunde gegen Eintracht Hildesheim (Sonntag, 12. Februar, 17.30 Uhr, Rothenbach-Halle Kassel) einzustimmen.

„Kein Grund für Hektik“

„Es gibt keinen Grund für Hektik“, betont Roth. Umso mehr, als auch Grigorios Sanikis schon wieder etwas mittrainieren konnte. Der griechische Halblinke hatte erschöpfungsbedingt eine längere Pause einlegen müssen. „Ich fühle mich viel besser, habe mich gut erholt und die nötige Kraft getankt“, sagt „Otto“, „nächste Woche werde ich wieder voll dabei sein.“ Gut möglich, dass er gegen Hildesheim wieder zum Kader gehört. Nach Auskunft von Roth sieht es gut aus, dass Sanikis den Anschluss packt. In den nächsten Tagen und Wochen soll er schnell wie möglich integriert werden.

Bald auf dem Weg zurück nach Melsungen: Nenad Vuckovic.

Aufgrund dieser erfreulichen Prognose und der bevorstehenden Rückkehr von Vuckovic ist es durchaus denkbar, dass die MT nun kurzfristig keinen weiteren Spieler mehr unter Vertrag nimmt. Auch wenn Rechtsaußen Christian Hildebrand und Regisseur Patrik Fahlgren zurzeit noch nicht fit sind. Der Schwede wird voraussichtlich wieder im März den Part auf der Mitte übernehmen. Bis dahin ruhen die Hoffnungen auf Michael Schweikardt, der in den vergangenen Wochen mehrfach gute Ansätze zeigte. Ihn unterstützen kann Vuckovic, der diese Aufgabe auch in Serbiens Auswahl bravourös erfüllte. „Nenad hat beim Turnier einen guten Eindruck hinterlassen“, lobt Roth den Kapitän, „er wird mit viel Selbstvertrauen nach Melsungen zurückkehren.“

Von Björn Mahr

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