Melsunger Handballer steht auch heute gegen Minden im Blickpunkt

Sechs Fragen an MT-Talent Golla: „Es läuft gut“

Keine Angst vor großen Namen: Johannes Golla (links) packt auch in der Melsunger Deckung ordentlich zu. Hier gegen Mads Mensah Larsen vom Deutschen Meister Rhein-Neckar-Löwen. Archivfoto:  Fischer

Kassel. Als es nicht lief für die MT Melsungen zu Saisonbeginn und Marino Maric verletzt war, bekam er seine Chance.

Und er nutzte sie so gut, dass Trainer Michael Roth sich sogar grämte, dem jungen Mann nicht schon eher sein Vertrauen gegeben zu haben. Inzwischen mag er Johannes Golla nicht mehr missen. „Auf ihn ist Verlass, egal, wann er aufs Spielfeld kommt“, sagt Roth. In der Abwehr im bissigen Mittelblock mit Felix Danner, im Angriff am Kreis, wo er auch am Mittwoch in Minden schon den ersten Ball im Netz versenkte. 

Auch heute, wenn die MT um 19 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle erneut gegen GWD Minden antritt und um Bundesliga-Punkte kämpft, wird Johannes Golla wieder im Blickpunkt stehen. Eine Woche vor seinem 19. Geburtstag stellten wir ihm einige Frage. Das sagt Golla über ...

das heutige Spiel: „Es wird sicher schwieriger als am Mittwoch, als bei Minden nicht viel zusammenlief. Heute werden sie sich sicher anders präsentieren, vor allem bissiger.“

einen Freund im GWD-Team: „Mit Marian Michalczik habe ich im Junioren-Nationalteam gespielt, als wir Vize-Europameister wurden. Wir verstehen uns gut, hatten aber am Mittwoch nur kurz Zeit für ein Schwätzchen. Vielleicht bekommen wir das heute hin. Marian bekommt viel Spielanteile jetzt im linken Rückraum. Das zeigt, dass er ein Guter ist.“

seine Spielanteile: „Es läuft gut, ich bin rundherum zufrieden, denn ich werde häufig eingewechselt. Gegen Gummersbach zunächst nur in der Abwehr, aber seither läuft’s immer schon mit dem ersten ball, den ich bekomme.“

seine außergewöhnliche Stärke in der Abwehr: „Gerade in der Abwehr haben es junge Spieler besonders schwer. Aber ich habe in den eineinhalb Jahren bei der MT in der Defensive auch besonders viel gelernt. Die Trainingsarbeit in Kleingruppen gibt uns im Team, aber auch mir persönlich unheimlich viel. Trainer Roth und alle Mitspieler bringen mich da sehr voran.“

seine Teamkameraden Felix Danner und Marino Maric: „Zwei solche Topspieler als Lehrmeister vor sich zu haben, das ist super. Von den beiden kann ich mir so viel abgucken. Da gibt es keinen Neid, es ist ein tolles Miteinander. Wenn ich es schaffe, eine Mischung aus diesen beiden zu werden, dann bin ich immer vorn dabei.“

die eigene Perspektive: „Ich will mich bei der MT durchbeißen und viel lernen. Dabei bin ich auf einem guten Weg. Ich weiß, dass andere Klubs mich gern mit einem Zweitspielrecht haben wollen, aber für mich ist das derzeit kein Thema, daran bin ich nicht interessiert.“

über die Liebe: „Sie kommt ein wenig kurz im Moment, weil wir so viel unterwegs sind. Meine Freundin Elena studiert in Erfurt, und so oft es geht pendeln wir.“

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