Anwurf 17.15 Uhr - Live bei Radio HNA

Sieben Wünsche zum Auftakt der MT Melsungen

Kassel. Das Warten hat ein Ende. Mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Coburg starten die Handballer der MT Melsungen heute in die Bundesliga-Spielzeit.

Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 17.15 Uhr.

Live dabei mit Radio HNA

Wir übertragen das Spiel live mit Radio HNA über unseren neuen Anbieter Mixlr. Sie können unserem Kommentator Jens Nähler hier direkt zuhören oder auf der Radio HNA-Mixlr-Seite mit ihm bzw. anderen Hören chatten.

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Wir haben sieben Wünsche für die Saison der Melsunger Handballer:

• Wunsch eins: Ein fulminanter Auftakt. Besser hätte die MT Melsungen in der vergangenen Saison nicht starten können. Fünf Spiele, fünf Siege. Dank des fulminanten Auftakts legten die Melsunger den Grundstein für die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Sie würden nun alles daransetzen, wieder genauso gut abzuschneiden, sagt Trainer Roth. Ein erfolgreicher Start gegen den HSC 2000 Coburg wäre ein erster Schritt.

• Wunsch zwei: Ein leeres Lazarett. Die MT war in der Vorsaison arg gebeutelt, was ihr verletztes Personal anbelangt. Zum Auftakt der neuen Serie fallen in Johan Sjöstrand (Knieverletzung), Marino Maric (Riss im Mittelfuß), Neuzugang Gabor Langhans (Patellasehnenreizung) und Michael Allendorf (Muskelfaserriss) gleich wieder vier Akteure aus. Das sei wirklich alles andere als optimal, sagt Roth. Eine positive Nachricht gibt es aber: Der Trainer muss auf die vier Akteure nicht mehr allzu lang verzichten. Von daher wünschen wir, dass das MT-Lazarett danach leer bleibt.

• Wunsch drei: Viel Puste für den Kapitän. Michael Müller ist nicht zu beneiden. Bereits in der Vorsaison war er nach dem Ausfall von Malte Schröder meist als Alleinunterhalter auf Halbrechts gefragt. Solange Langhans fehlt, ereilt den Kapitän erneut dieses Schicksal. In der Abwehr soll er geschont werden. Und mit Timm Schneider und Nenad Vuckovic hat Roth nun Varianten einstudiert, um Müller auch im Angriff zu entlasten. Der Trainer sieht die Sache pragmatisch: „Ansonsten muss er jetzt einfach die Zähne zusammenbeißen.“ Wir wünschen Müller viel Puste.

• Wunsch vier: Die eine oder andere Überraschung. Siege gegen die Top-Drei-Teams des deutschen Handballs schmecken besonders süß. Vergangene Saison gelang der MT das Kunststück eines Triples: Sensation in Flensburg sowie die Heimsiege gegen die Rhein-Neckar Löwen und den THW Kiel. Den einen oder anderen Coup darf es auch in dieser Saison geben.

• Wunsch fünf: Ein Patrik Fahlgren in Spiellaune. Wenn sich der schwedische Regisseur in Topform befindet, sprüht er nur so vor Spiellaune. Nach einem Kreuzbandriss rutschte Fahlgren erst am Ende der vergangenen Hinrunde wieder in den Kader – schaffte es im Saisonverlauf aber nicht, an seine Glanzzeiten im MT-Trikot anzuknüpfen. Insofern ist zu wünschen, dass der 31-Jährige seine Form wieder gefunden hat und die MT kreativ beflügelt.

• Wunsch sechs: Ein toller Einstand der neuen Spieler. In der jüngeren Vergangenheit haben die Verantwortlichen ein gutes Händchen für Neuzugänge bewiesen. Vor diesem Hintergrund sollten sich also auch Linkshänder Langhans, Rechtsaußen Arjan Haenen und Last-Minute-Verpflichtung Svetislav Verkic schnell ins Team eingefunden haben. So lange Maric noch verletzt ist, wird zudem Youngster Johannes Golla seine Einsatzzeiten am Kreis bekommen. „Johannes ist ein Vorzeige-Jungprofi: Trainiert gut, hört gut zu, macht nebenbei sein Abitur. Er ist in der Mannschaft voll anerkannt“, sagt Michael Roth über den frisch gebackener Vize-Europameister U 20. Wir drücken die Daumen.

• Wunsch sieben: Eine tolle Stimmung in der Rothenbach-Halle. Dieser Wunsch ist eigentlich überflüssig. Denn die Zuschauer haben zuletzt bewiesen, dass sie die Rothenbach-Halle in einen Hexenkessel verwandeln können. Bislang hat die MT knapp 2000 Dauerkarten verkauft – Rekord. Für den Start gegen Coburg wird es an der Tageskasse auf jeden Fall noch ausreichend Karten geben. Also, ab in die Halle, und auch auf der Tribüne das Feuer zünden.

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