HNA Meinung

Warum die MT Melsungen nun eine große Nummer ist

Björn Mahr findet, dass die Melsunger nun eine neue Rolle in der Bundesliga eingenommen haben. Sein Saisonfazit fällt positiv aus.

Die Saison der Melsunger ist so zu Ende gegangen, wie sie begonnen hatte: mit einem Handball-Schützenfest gegen Eisenach. Ließ sich der Auftakt-Erfolg im Pokal vor zehn Monaten noch schwer einordnen, so war der nunmehr dritte Triumph über den thüringischen Nachbarn ein weiterer Beweis dafür, dass die MT eine große Nummer in der Bundesliga ist. Mit allem, was dazugehört: großartige sportliche Erfolge, begeisterndes Auftreten auf und neben dem Feld sowie ein rasant wachsendes Fanlager.

In einer Saison, die erheblich von der Pleite und dem anschließenden Rückzug der Hamburger geprägt war, sorgten vor allem die Nordhessen dafür, dass oft positiv aus der stärksten Liga der Welt berichtet wurde – zum einen durch ihre Siege über sämtliche Spitzenmannschaften, zum anderen durch ihr Personal, durch Spieler wie Vorzeige-Kapitän Müller, Teufelskerl Sjöstrand, Europameister Sellin und vor allem durch Michael Roth, den Vater des Erfolgs.

Das Melsunger Team bleibt weitgehend zusammen, ist glänzend eingespielt und hat somit ohne Zweifel das Potenzial, dieses herausragende Ergebnis zu bestätigen. Mehr noch: Melsungen ist – vorausgesetzt, dass der Drittplatzierte Kiel eine Wild Card für die Champions League erhält – einer der Top-Favoriten auf den Gewinn des EHF-Pokals. Mit dieser Rolle müssen die Melsunger nach einem Jahr der Rekorde leben.

Rubriklistenbild: © Fischer/HNA

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