Kehrt er in die DEL zurück?

Nach Abschied aus Boston: Ehrhoff nimmt sich Auszeit

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Christian Ehrhoff.

Boston - Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff wird sich nach dem wahrscheinlichen Ende seiner NHL-Karriere mit der Entscheidung über seine Zukunft einige Tage Zeit lassen.

"Meine Ehefrau und die Kinder verbringen gerade die Schulferien in Holland. Dort werde ich nach meiner Ankunft erstmal hinfahren und dann alles in Ruhe mit meiner Familie besprechen", wurde der 34-Jährige kurz vor seinem Abflug aus Boston auf der DEL-Homepage zitiert.

Bei den Boston Bruins aus der nordamerikanischen Profiliga NHL hatte der Verteidiger in den vergangenen eineinhalb Wochen ein Probetraining absolviert. Weil ihm der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger offenbar keinen Platz unter den Top 6 auf seiner Position garantieren wollte, lehnte Ehrhoff ein Vertragsangebot ab. Zu anderen Offerten will er sich im Moment nicht äußern. "Dazu möchte und kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen", betonte Ehrhoff.

Auf eine Rückkehr des langjährigen NHL-Profis hoffen vor allem die Krefeld Pinguine. Ehrhoff lebt in der Seidenstadt und hatte zuletzt 2012 während des NHL-Lockouts vorübergehend für Krefeld gespielt. Der gebürtige Moerser dürfte überdies aber zahlreiche andere Optionen in Europa haben, nachdem er auch beim World Cup of Hockey mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Insgesamt bestritt Ehrhoff in 13 NHL-Jahren 862 Partien (81 Tore). Mit den Vancouver Canucks erreichte er 2011 das Finale um den Stanley Cup, verlor dort allerdings gegen Boston mit seinem Nationalmannschaft-Kollegen Dennis Seidenberg. In der vergangenen Saison war Ehrhoff für die Los Angeles Kings und die Chicago Blackhawks in der NHL aktiv.

SID

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