Nach Saison-Aus: Norwegen glaubt fest an Svindal-Comeback

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Aksel Lund Svindal hatte sich einen Kreuz- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Foto: Expa/Jfk

Kitzbühel (dpa) - Nach dem frühzeitigen Saisonende für den verletzten Aksel Lund Svindal versucht Norwegens Team nach vorne zu blicken. "Es ist traurig - für ihn und die Mannschaft. Es ist schwer, Worte zu finden", zitierte die Zeitung "Dagbladet" den Teamsprecher und Athletiktrainer Lars Mæland.

"Aber wir sollten absolut optimistisch sein. Alles andere wäre falsch. Ich bin absolut sicher: Wenn es jemanden gibt, der stärker zurückkommt, (...) dann ist es Aksel."

Der Skirennfahrer war bei der legendären Abfahrt über die Streif gestürzt und hatte sich einen Kreuz- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Svindal wurde noch am Abend operiert. "Er ist guten Mutes, blickt positiv in die Zukunft und setzt sich schon neue Ziele. Das war einfach Pech, da kann man jetzt nichts mehr machen", sagte Mæland.

Svindal hatte nach einem Jahr Pause in diesem Winter sein Comeback im Weltcup gegeben. Im Sommer 2014 war ihm in der Vorbereitung die Achillessehne gerissen. Der zweimalige Gesamtweltcupsieger wollte die große Kristallkugel ein drittes Mal gewinnen und lag vor dem Kitzbühel-Slalom am Sonntag 107 Punkte vor Marcel Hirscher aus Österreich.

Norwegens Mannschaft ist in dieser Saison das Maß der Dinge. Inklusive der sieben Siege von Svindal kommt das Team auf 14 Erfolge in diesem Winter - mehr als jemals zuvor und mehr als jede andere Nation in der Saison 2016.

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Artikel Dagbladet (norwegisch)

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