Fahrer in der Kritik

Polizei: Olympia-Bus wurde mit Stein beworfen

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Bei den Olympischen Spielen gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. 

Rio de Janeiro - Bei der Attacke auf einen Journalisten-Bus bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro haben der oder die Täter Steine benutzt und keine Feuerwaffen.

Das sagte der Sicherheitschef der Spiele, General Luiz Fernando Correra. „Es war ein Stein“, sagte Correra am Mittwoch. „Wir gehen von Vandalismus aus und nicht von einem vorsätzlichen Versuch, jemanden verletzen zu wollen.“ Noch seien die Untersuchungen aber nicht abgeschlossen.

Der General kündigte an, die Präsenz der Sicherheitskräfte werde erhöht. Es sollen mehr Streifen eingesetzt und mehr Kontrollposten eingerichtet werden.

In dem Bus saßen zwölf Journalisten, zwei von ihnen wurden nach Angaben des Organisationskomitees durch Splitter verletzt. Der Bus war auf dem Weg zurück vom Rugby-Stadion im Olympia-Park Deodoro zum Hauptpressezentrum in Barra, als sich der Vorfall im Stadtteil Curicica ereignete. Kurios: Ein US-Reporter, der im Bus saß, behauptete felsenfest, dass es sich um Einschüsse handelte und zeigte Handyfotos von den zerstörten Scheiben.

Busfahrer gerät in die Kritik

Außerdem wurde Kritik am Busfahrer laut. Zeugen berichteten, dass das Fahrzeug nach den Steinwürfen gestoppt habe und nicht wie vorgeschrieben schnell weiterfuhr. Erst als ihn die Insassen lautstark zur Weiterfahrt aufforderten, habe der Fahrer wieder Gas gegeben. 

Das Organisationskomitee (OK) trat Vorwürfen entgegen, wonach es sich bei dem Fahrer um einen ungeschulten Volunteer handeln solle. "Es war ein professioneller Fahrer, der zuvor auch von einem Unternehmen als Fahrer eingestellt worden war", berichtete OK-Sprecher Mario Andrada. Er bestätigte jedoch, dass Volunteers Busse fahren, "sie müssen aber eine gewisse Qualifikation für den Personentransport haben".

Wir berichten rund um die Uhr im Live-Ticker von den Olympischen Spielen 2016 in Rio. 

dpa/sid/sr

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