Blutige Szene

Nach Dressur-Gold: Pferd verletzt Betreuer

+
Blutige Szene bei Olympia 2016: Das Pferd Cosmo des Team-Olympiasiegers Sönke Rothenberger hat am Freitag seinen Pfleger Robbie Sanderson verletzt.

Rio - Blutige Szene bei Olympia 2016: Das Pferd Cosmo des Team-Olympiasiegers Sönke Rothenberger hat am Freitag seinen Pfleger Robbie Sanderson verletzt.

Kurz vor der Siegerehrung der deutschen Dressur-Equipe im Reitstadion des Olympiaparks Deodoro in Rio de Janeiro ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Das Pferd Cosmo des Team-Olympiasiegers Sönke Rothenberger verletzte am Freitag seinen Pfleger Robbie Sanderson, als es plötzlich hochstieg und den Betreuer traf. Sanderson wurde sofort von Mannschaftsarzt Manfred Giensch erstversorgt.

„Es sieht gut aus“, sagte Rothenberger. „Gott sei Dank ist wohl nicht so viel passiert.“ Sanderson sei in ein Krankenhaus gebracht worden, um sicherzugehen. Dort wurde der Brite mit zehn Stichen genäht. „Das ist nichts, das ist nur ein kleiner Kratzer“, sagte Sanderson am Freitagabend im Deutschen Haus. „Alles ist gut. Nur blöd, dass ich die Siegerehrung verpasst habe.“

Die deutsche Equipe hatte zuvor bei Olympia 2016 souverän Team-Gold vor Großbritannien und den USA gewonnen. Rothenberger gab mit dem neunjährigen Cosmo sein Olympia-Debüt. Außer ihm gehörten die nun sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth mit Weihegold, Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage mit Desperados und Dorothee Schneider aus Framersheim mit Showtime zur deutschen Mannschaft.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.