Green eröffnet DTM-Saison mit einem Start-Ziel-Sieg

Jamie Green feiert seinen Sieg zum Auftakt der DTM-Saison. Foto: Uwe Anspach
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Jamie Green feiert seinen Sieg zum Auftakt der DTM-Saison. Foto: Uwe Anspach
Jamie Green kann vom Start weg die erste Position behaupten. Foto: Uwe Anspach
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Jamie Green kann vom Start weg die erste Position behaupten. Foto: Uwe Anspach
Jamie Green rast mit seinem Audi als erter über die Ziellinie. Foto: Uwe Anspach
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Jamie Green rast mit seinem Audi als erter über die Ziellinie. Foto: Uwe Anspach
Der Gewinner des ersten Rennens: Jamie Green (M), der Zweite Pascal Wehrlein (l) und der Drittplazierte Paul di Resta. Foto: Uwe Anspach
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Der Gewinner des ersten Rennens: Jamie Green (M), der Zweite Pascal Wehrlein (l) und der Drittplazierte Paul di Resta. Foto: Uwe Anspach
Augusto Farfus verlor Startplatz drei, weil nach der Qualifikation zuwenig Restbenzin im Tank verblieben war. Foto: Uwe Anspach
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Augusto Farfus verlor Startplatz drei, weil nach der Qualifikation zuwenig Restbenzin im Tank verblieben war. Foto: Uwe Anspach
Gary Paffett musste das Rennen von hinten beginnen, weil ein Sensor an seinem Wagen ausgetauscht wurde. Foto: Uwe Anspach
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Gary Paffett musste das Rennen von hinten beginnen, weil ein Sensor an seinem Wagen ausgetauscht wurde. Foto: Uwe Anspach

Die DTM-Saison 2015 hat ihren ersten Sieger. Jamie Green gewinnt das Rennen am Samstag souverän und zählt nun auch am Sonntag zu den Favoriten. Eine Sorge der Teamchefs hat sich in Hockenheim bestätigt.

Hockenheim (dpa) - Jamie Green ist perfekt in das Deutsche Tourenwagen Masters gestartet. Nach der Pole Position in der Qualifikation gelang dem 32 Jahre alten Audi-Fahrer im Auftaktrennen in Hockenheim ein souveräner Start-Ziel-Sieg.

Für Green war es der neunte DTM-Erfolg seiner Karriere, der erste seit seinem Wechsel zu Audi vor zwei Jahren. Rang zwei sicherte sich Pascal Wehrlein. Der Formel-1-Ersatzfahrer verwies seinen Mercedes-Kollegen Paul di Resta auf Platz drei. Bester BMW war Maxime Martin auf Rang sieben. Titelverteidiger Marco Wittmann kam im BMW auf Position Neun.

DER RENNVERLAUF

Nach dem Qualifying ging auch der Start klar an Green. Schon bei der ersten Zwischenzeit lag er 1,7 Sekunden vor Wehrlein im Mercedes. Zwei Safety-Car-Phasen kosteten den Audi-Fahrer zwar seinen Vorsprung, doch auch danach dominierte der Engländer das Geschehen fast nach Belieben. "Letztes Jahr war ich auch schnell, hatte aber kein Glück", sagte Green. Dahinter lieferten sich Wehrlein und di Resta ein Duell um Rang zwei, das Wehrlein mit einem Manöver nach 23 von 26 Runden für sich entschied. Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock schob sich mit einem guten Rennen von Startplatz 20 auf Rang 8.

DIE FOLGEN

Zwei Rennen binnen 24 Stunden - die Teamchefs machten sich schon vor dem ersten Start Sorgen um ihr Teilebudget. Und das völlig zurecht. Die Fahrer nahmen keinerlei Rücksicht auf sich oder ihr Material. Schon in der ersten Kurve gab es Kollisionen. Im weiteren Rennverlauf verbremste sich Ex-Champion Martin Tomczyk, krachte in das Auto von Rookie Lucas Auer (Mercedes) und beendete damit auch das Rennen von Routinier Gary Paffett. "Das war einfach dumm", schimpfte der für Mercedes fahrende Engländer danach. Titelkandidat Mattias Ekström schlitzte sich am Audi von Markenkollege Adrien Tambay den Reifen auf.

DIE ERKENNTNIS

Audi hat zum Start das stärkste Auto, Mercedes ist wieder konkurrenzfähig. Als einziger Hersteller durften die Schwaben nach dem schwachen Auftakt im vergangenen Jahr nachbessern und haben die Zeit offensichtlich genutzt. Im Gegensatz zu Audi und BMW kamen zwar nur zwei Mercedes-Fahrer in die Top Ten - dafür aber auf die Plätze zwei und drei.

DIE AUSSICHTEN

Am Sonntag folgt Rennen zwei, dieses Mal mit einem vorgeschriebenen Boxenstopp. Nach den Leistungen am Samstag zählen die Audi-Fahrer um Sieger Green wieder zu den Favoriten. Timo Scheider klagte nach seinem Aus gleich zu Beginn über Schmerzen im Handgelenk, sagte aber in der ARD: "Kein Bruch, wohl eine Prellung. Für morgen sollte es gehen." Auf die Mechaniker kommt viel Arbeit zu, um die demolierten DTM-Autos bis zum Warm-Up um 9.00 Uhr wieder einsatzfähig zu bekommen. BMW wird sich insbesondere in der Qualifikation verbessern wollen.

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