Portugal und Österreich unter Druck: Der neunte EM-Tag

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Cristiano Ronaldo trifft mit den Portugiesen auf Österreich. Foto: Miguel A. Lopes

Gelöste Stimmung bei den Ungarn und den Isländern, Portugiesen und Österreicher stehen hingegen vor ihrem EM-Duell unter Druck - ebenso wie die Belgier gegen Irland.

Berlin (dpa) - In der Gruppe F steht Portugal in der zweiten Partie gegen Österreich (21.00 Uhr) unter Druck. Zuvor treffen in der Gruppe F die beiden Überraschungsteams Island und Ungarn aufeinander (18.00 Uhr).

Mit der Partie Belgien gegen Irland (15.00 Uhr) wird der zweite Spieltag in der Gruppe E abgeschlossen und die Frage beantwortet, wer sich hinter den bereits für das Achtelfinale qualifizierten Italienern auf den zweiten Rang schiebt.

KRISENDUELL: Das hatten sich die Portugiesen etwas anders vorgestellt. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Island muss sich das Team um Superstar Cristiano Ronaldo gegen die Österreicher steigern. Trainer Fernando Santos kündigte für die wichtige Partie Änderungen an. Stürmer Ricardo Quaresma und Bayern Münchens Neuzugang Renato Sanches können sich Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz machen. Für Österreich geht es nach dem 0:2 gegen Ungarn schon um den Verbleib im Wettbewerb. Spielmacher Zlatko Junuzovic fällt verletzt aus. Abwehrchef Aleksandar Dragovic ist nach der Gelb-Roten Karte aus dem Ungarn-Spiel gesperrt.

ÜBERRASCHUNGSTEAMS: Beste Laune beim deutschen Trainer-Duo Bernd Storck und Andreas Möller: Ein weiterer Sieg gegen Island und der Achtelfinaleinzug ist perfekt. "Wenn wir die Gruppenphase überstehen, wäre das für uns, als hätten wir das ganze Turnier gewonnen", meinte Ungarns Stürmer Krisztián Németh. Bis auf Ausfall des verletzten Rechtsverteidigers Attila Fiola hat Storck keine Personalprobleme. Die Isländer werden wohl mit dem Team auflaufen, das ein 1:1 gegen Portugal erreicht hat. Der Zusammenhalt ist das große Plus. "Dass wir bedingungslos füreinander kämpfen, charakterisiert uns sicher am besten", sagte der ehemalige Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson.

HOFFNUNGSSCHIMMER: Für die zum Auftakt sieglos gebliebenen Teams aus Belgien und Irland hat der vorzeitige Achtelfinal-Einzug von Italien durchaus Vorteile. Dem Sieger der Partie winkt die nächste Runde, selbst bei einem Remis ist für beide noch alles möglich. Belgiens Trainer Marc Wilmots setzt vor allem auf eine Leistungssteigerung seiner Stars Kevin De Bruyne und Eden Hazard. "Meine Spieler spielen alle bei Top-Clubs, sie sind Druck gewöhnt. Wir können damit umgehen", sagte der Coach.

UEFA-Homepage Portugal gegen Österreich

UEFA-Homepage Island gegen Ungarn

UEFA-Homepage Belgien - Irland

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