Rauball: Mehr Deutsche zu FIFA & UEFA

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Reinhard Rauball möchte mehr deutsche Vertreter in den internationalen Fußball-Verbänden sehen. Foto: Ole Spata

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Interimspräsident und Ligachef Reinhard Rauball wünscht sich mehr deutsche Vertreter in den Gremien und der Verwaltung der internationalen Fußball-Verbände.

"Unsere Leute auch von der Liga müssen bei der FIFA und UEFA noch mehr die Füße in die Türen bekommen", sagte Rauball vor der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten am Freitag kommender Woche in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Den Vorschlag, dass DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in die künftig noch mächtigere Position als FIFA-Generalsekretär aufsteigen könnte, lehnte Rauball aber ab. "Herrn Seifert brauchen wir selbst."

Rauball führt die deutsche Delegation beim FIFA-Kongress am 26. Februar an. "Es wird wichtig sein, dass wir in den entscheidenden Gremien vertreten sind", sagte er mit Blick auf die Neuordnung des krisengeschüttelten Weltverbandes. Sein Verhältnis zu Ex-DFB-Chef Niersbach bezeichnete der 69-Jährige als "nach wie vor ordentlich".

Trotz dessen Rücktritt im Zuge des Skandals um das WM-Sommermärchen 2006 solle Niersbach seine Ämter in den Exekutivkomitees von FIFA und UEFA behalten. "Er informiert uns regelmäßig, auch im Vorfeld dieses Kongresses", sagte Rauball. Der DFB kann Niersbach nicht abberufen, da seine Mandate nicht an ein nationales Amt gebunden sind.

FAZ-Interview

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