RB Leipzig bleibt auf Kurs - 1:0 in Karlsruhe

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Shakehands mit dem Siegtorschützen: Ralf Rangnick und Marcel Sabitzer. Foto: Uli Deck

Das war ein glücklicher Sieg für RB Leipzig. Die Gastgeber aus Karlsruhe sind lange das bessere Team und verschießen einen Elfmeter. Ein Tor machen nur die Leipziger - und können weiter nach oben schauen.

Karlsruhe (dpa) - RB Leipzig bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga dem Tabellenführer SC Freiburg auf den Fersen und kann weiter auf die Herbstmeisterschaft hoffen.

Der auswärts noch ungeschlagene Aufstiegsaspirant gewann am Montag zum Abschluss des 16. Spieltags etwas glücklich mit 1:0 (0:0) beim Karlsruher SC. Damit steht Leipzig punktgleich mit Freiburg auf Rang zwei, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt bereits sechs Zähler.

Das Siegtor erzielte vor 15 575 Zuschauern im Wildparkstadion Marcel Sabitzer in der 69. Minute. Der KSC-Angreifer Dimitris Diamantakos war zuvor mit einem Foulelfmeter am starken RB-Torwart Fabio Coltorti gescheitert (57.). Der KSC muss sich nach der zweiten Niederlage in Serie nun wieder nach unten orientieren.

"Das war kein gutes Spiel von uns. Die Mannschaft hat aber gefightet und sich reingebissen", sagte Leipzigs Trainer Ralf Rangnick bei Sky. "Wir haben schon bessere Spiele gemacht, aber über die drei Punkte freuen wir uns trotzdem." Rangnicks Karlsruher Kollege, Markus Kauczinski, war enttäuscht: "Wir haben alles in der eigenen Hand, auch mit dem Elfmeter. Es ist absolut bitter, dass wir ohne Punkt dastehen."

Der Gastgeber dominierte die Anfangsphase der Partie. Angeführt vom 19-jährigen Boubacar Barry, der statt des gesperrten Dimitrij Nazarov auf der Spielmacherposition stand, setzte er die Gäste mit schnellen Kombinationen und bissig geführten Zweikämpfen unter Druck. Leipzig hatte bei einem Handspiel von Marvin Compper Glück, dass Schiedsrichter Robert Hartmann nicht auf Elfmeter entschied (9.).

Die Mannschaft von Trainer Rangnick trat zunächst verhalten auf und wirkte in der Abwehr unsicher. Doch Coltorti parierte die Schüsse von Dennis Kempe und Diamantakos (15., 19.). Erst nach einer halben Stunde kam Leipzig besser ins Spiel, Kapitän Dominik Kaiser zielte knapp am Tor vorbei (33.).

Nach der Pause wirkte RB zunächst aber wieder gehemmt. Doch als Coltorti den von Diamantakos schwach geschossenen Foulelfmeter parierte hatte, schlug Leipzig eiskalt zu. Sabitzers abgefälschter Volleyschuss schlug im rechten Karlsruher Toreck zum nicht unbedingt verdienten Erfolg ein. Karlsruhe wirkte nun geschockt, die Gäste brachten den Sieg über die Zeit.

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