Regeneration vor Türkei-Spiel - Hoffen auf Benzing

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Gegen Serbien bekam die deutsche Mannschaft wichtige Impulse von der Bank. Foto: Rainer Jensen

Ein Pflichtsieg, eine erwartbare Niederlage. Nowitzki und Co. sind bei der EM bislang im Soll. Jetzt steht das Schlüsselspiel gegen die Türkei vor der Tür. Das Spiel gegen Serbien macht Mut, legte aber auch noch Schwächen offen.

Berlin (dpa) - Für Dirk Nowitzki und Co. stehen am Montag Pflege und Regeneration auf dem Programm. Am Tag nach der Last-Second-Niederlage gegen Serbien gilt die volle Konzentration im deutschen Team bereits dem Schlüsselspiel gegen die Türkei am Dienstag.

Mit einem Erfolg könnten die deutschen Basketballer einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen. "Jetzt kommen die Spiele, wo wir uns für die nächste Runde qualifizieren wollen", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss.

DAS MACHT MUT:

FORMKURVE: Gegen Vize-Weltmeister Serbien zeigte das deutsche Team seine bislang beste Leistung in diesem Sommer. Das Zusammenspiel klappte besser, der Einsatz stimmte. In dieser Form ist der Einzug ins Achtelfinale drin.

DIRK NOWITZKI: Der Superstar war mit 15 Punkten gegen Serbien wieder bester Werfer. Auch wenn er im Schlussviertel einige Chancen nicht nutzen konnte. Nowitzki wirkt fit, ist motiviert und in guter Verfassung.

DIE BANKSPIELER: Gegen Serbien bekam die deutsche Mannschaft wichtige Impulse von der Bank. Johannes Voigtmann kam auf fünf Zähler und brachte viel Energie, auch Niels Giffey und Maodo Lo leisteten ihren Beitrag und verschafften den Stars wichtige Verschnaufpausen.

DAS MUSS BESSER WERDEN:

REBOUNDARBEIT: Gegen Serbien verlor das deutsche Team die Partie am "offensiven Brett", wie Bundestrainer Chris Fleming kritisierte. Am Ende schnappten sich die Serben 14 Offensivrebounds. Gegen Türkeis Center Semih Erden darf der DBB-Auswahl das nicht passieren.

WURFQUOTE: Gegen Serbien traf das deutsche Team nur 40 Prozent seiner Würfe aus dem Feld, ließ viele Chancen ungenutzt. Auch die Superstars ließen noch Treffsicherheit vermissen. Nowitzki traf nur fünf von 15 Würfen, Schröder nur vier von elf Versuchen. Da muss mehr kommen.

DAS ZUSAMMENSPIEL: Auch wenn es gegen Serbien eine Steigerung gab, ist in diesem Bereich noch Luft nach oben. Symptomatisch: Gegen Serbien sollte der letzte Einwurf eigentlich zu Nowitzki gehen, doch Schröder passte den Ball zu Heiko Schaffartzik, der scheiterte.

"Am Schluss hat leider ein Quäntchen Glück gefehlt", sagte Nowitzki nach der Serbien-Partie frustriert. Doch dass die Türkei schlagbar ist, bewies das deutsche Team schon beim Supercup, als eine große Aufholjagd gelang. Zudem hofft der gegen Serbien verletzt fehlende Robin Benzing wieder fit zu sein. Ob der 26-Jährige aber bereits am Montag wieder trainiert, steht noch nicht fest.

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