623.01.1223.01.12|Leichtathletik|
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Frankfurt. Gold, Silber und Bronze holten die heimischen Leichtathleten bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der U20 in Frankfurt.

Goldsprung: Malin Brietzke siegte im Dreisprung mit 11,29 Metern in der Altersklasse u 20 ´
Die Trendelburgerin Malin Brietzke gewann den Dreisprung und wurde Dritte mit der 4x200-Meter-Staffel des SSC Vellmar. Theresa Schacht (LG Reinhardswald/TSG Hofgeismar) erreichte mit einer erneuten Verbesserung ihres erst eine Woche alten Kreisrekordes die Vizemeisterschaft über 60 Meter.
Zum zweiten Mal nach 2010 stand Malin Brietzke bei Hessischen Hallenmeisterschaften ganz oben auf dem Treppchen. Bereits im dritten Durchgang hatte sie mit 10,91 Metern die Führung übernommen und legte im vierten Versuch 11,26 Meter nach. Als ihre schärfste Konkurrentin Sarah Gwosdek (Fulda) mit 11,02 Metern noch einmal gefährlich nahe kam übertraf Brietzke mit 11,29 Metern ihre persönliche Bestmarke und sicherte sich den begehrten Meisterwimpel.
Stinksauer war Theresa Schacht (TSG Hofgeismar) nach dem 60-Meter-Finale trotz Silbermedaille und der neuen Kreisrekordzeit von 7,70 Sekunden. Auch die vielen Gratulanten, die ihr erklärten wie knapp der Einlauf war, trugen nicht zur Stimmungsaufhellung bei. „Jedesmal wenn es um etwas geht, verpatze ich den Start“, lieferte Schacht die Erklärung für ihr Stimmungstief. Die zweieinhalb Meter, die sie am Start auf Ann-Christin Strack (Gießen) verloren hatte, waren bis zum Zielstrich auf 15 Zentimeter geschrumpft, aber es fehlten eben doch zwei Hundertstelsekunden zum Sieg.
Dennoch sollte Schacht den Blick optimistisch nach vorne richten. Ihre persönliche Bestzeit hat sie in diesem Winter bereits um 15 Hundertstelsekunden gesteigert und mit den Deutschen Jugendmeisterschaften noch ein Großereignis vor sich. Und mit einem vernünftigen Start ist sie im Sindelfinger Glaspalast eine Endlaufkandidatin.
In Glanzform präsentierte sich Kugelstoßer Lukas Bangert (SV Espenau). Im vierten Durchgang beförderte er das sechs Kilogramm schwerer Wurfgerät auf die neue persönliche Bestweite von 14,88 Metern und belegte den vierten Rang. Damit fehlen ihm nur noch zwölf Zentimeter zur Normerfüllung für die Hallen-DM.
Das Spitzentrio über 1500 Meter war für Max Fuchs und den noch der U18 angehörenden Simon Paulus (beide SV Espenau) eindeutig zu schnell. So lieferten sich die beiden ein vereinsinternes Duell um Rang vier und fünf, das Fuchs in 4:29,91 Minuten zu 4:29,99 Minuten für sich entschied.
Mit zwei sechsten Rängen behauptete sich die 16-Jährige Nadja Strege (SV Espenau) im Feld der U20. Über 200 Meter absolvierte die 800-Meter-Spezialistin in 26,56 Sekunden vor dem Start bei den Süddeutschen Meisterschaften einen erfolgreichen Unterdistanztest.
Im Weitsprung setzte sie ihren besten Versuch bei 5,23 Metern in die Sandgrube. (zah)
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