Superbanner

Rote Karte für Kasseler Leichtathletik-Sportfest Askina

Rote Karte für Kasseler Leichtathletik-Sportfest Askina

    • recommendbutton_count100
    • 14
    • 4

Kassel. Trübe Aussichten für Askina. Am Dienstag blickte Veranstalter Heinz Hüsselmann noch positiv Richtung Leichtathletik-Sportfest im Kasseler Auestadion. Doch nun kommt aus der Zentrale des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) eine klare Ansage.

Heinz Hüsselmann

Für ein Meeting in Deutschland unter der Führung von Heinz Hüsselmann werde es vom DLV derzeit keine Genehmigung geben. Dies bestätigt DLV-Mediendirektor Peter Schmitt gegenüber unserer Zeitung. Mit anderen Worten: Hüsselmann und damit Askina bekommen vom Verband die Rote Karte gezeigt.

Allerdings bräuchte der DLV derzeit die Genehmigung gar nicht zu verweigern. „Es liegt gar kein Antrag für diese Leichtathletik-Veranstaltung beim DLV vor“, sagt Manfred Mamontow, stellvertretender Direktor des Veranstaltungsmanagements. Damit sei die Frist für den Antrag abgelaufen. Ausnahmen gäbe es zwar immer wieder mal, räumt Mamontow ein. Aber angesichts der Tatsache, dass unmittelbar vor und nach Askina bereits hochkarätige Meetings im Kalender eingetragen seien, stünden die Chancen für einen kurzfristigen Antrag eher schlecht. Am 6. Juni sollte Askina in Kassel eigentlich über die Bühne gehen.

Die Querelen um Hüsselmann und dessen Bochumer Firma Performance Promotion GmbH reißen somit nicht ab. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass sich der Ausrichter eines Sportfestes in Baden-Württemberg von Hüsselmann getrennt habe. Und bereits Ende 2010 geriet der Askina-Macher in die Kritik wegen nicht gezahlter Sportler-Honorare. „Es gibt zu viele ungeklärte Punkte und Unzuverlässigkeiten aus der Vergangenheit - deshalb kriegt Hüsselmann derzeit keine Genehmigung“, sagt Schmitt.

Noch kein Mietvertrag

Neben dem fehlenden Antrag gibt es auch noch keinen Mietvertrag für das Kasseler Auestadion. Der Termin sei vorgemerkt, sagt Hans-Jochem Weikert, Leiter des Hauptamtes der Stadt Kassel. Aber bislang habe es noch keine Gespräche und Verhandlungen mit Hüsselmann gegeben. „Normalerweise wird so etwas viel früher geregelt“, sagt Weikert. Darüber hinaus habe auch der Europäische Verband - im Gegensatz zu den vergangenen Jahren - noch keinen Antrag erhalten, erklärt Mamontow vom DLV.

Hauptsponsor B. Braun sieht die Angelegenheit noch gelassen. Bislang habe keine Instanz definitiv Nein zu Askina gesagt, sagt Andre Sperl, der bei B. Braun für Sportsponsoring zuständig ist. Die Situation höre sich zwar alles andere als gut an. „Aber wir gehen davon aus, dass Askina stattfindet.“ Jetzt sei eben Hüsselmann gefragt. „Er muss mit allen Parteien reden, ein sauberes Konzept vorlegen, und dann hoffen wir, dass der DLV sein Okay gibt.“

Der Veranstalter selbst räumt ein, „dass noch ein paar Dinge mit dem DLV zu klären sind“. Welche konkret, wollte er nicht sagen. Aber er meint, dass die Aussagen des DLV etwas relativiert werden müssten. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Hüsselmann.

zurück zur Übersicht: Leichtathletik

Kommentare

Artikel lizenziert durch © hna
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.hna.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper