912.09.1112.09.11|Leichtathletik|2 Kommentare
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Northeim. Jubelnde Sieger, schwitzende und ausgepowerte Sportler, viele Zuschauer entlang den Strecken - und das alles bei strahlendem Sonnenschein: So dürften viele den 16. Northeimer Stadtlauf in Erinnerung behalten, der am Samstag mit insgesamt 715 Läufern über die Bühne gegangen ist.

Los geht es: Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel gingen die Ausdauersportler beim Northeimer Stadtlauf jetzt auf die Strecke. Fotos: zje
„Das ist alles top gelaufen“, zieht Organisator Volker Oelze von den ausrichtenden Triathlon-Freunden Northeim zufrieden Bilanz. Doch wie bereits im Vorjahr, als es beim Rundenzählen beim Halbmarathon Probleme gab, war es wieder diese Distanz, die Schwierigkeiten bereitete. Oelze: „Das ärgert mich maßlos. Das hätte uns nicht passieren dürfen.“ Kurz nach dem Start hatte ein Helfer die Strecke falsch vorgegeben, einige Läufer folgten ihm, andere wussten es besser und bogen richtig ab. Eine mehr als unglückliche Situation, die Oelze die Zornesröte ins Gesicht trieb. „Mittlerweile weiß ich, dass sich das erst alles schlimmer angehört hat, als es war.“ Die Läufer haben letztlich die gleiche Strecke absolviert, der Halbmarathon kann also ganz normal gewertet werden.
Die meisten Starter waren beim Schülerlauf über 1200 Meter am Start. Die Grundschulen der Region hatten zahlreich gemeldet, so dass sogar ein vorher nicht geplanter fünfter Lauf ins Leben gerufen werden musste. Als Erster hatte Torben Glombitza seinen Auftritt hinter sich. Keiner war schneller als der Läufer der Astrid-Lindgren-Schule mit seiner Zeit von 4:40,1 Minuten. Als Gesamtzweiter folgte Levin Elias Lengauer (Langenholtensen) zehn Sekunden später.
Richtig spannend war die Endphase des Jogginglaufes über 3208 Meter. Hier kamen 147 Läufer ins Ziel. Im Sprint hatte Benjamin Schönhütte von der LG Solling die Nase vorn. Der Läufer, der in der männlichen Jugend A gemeldet war, ließ mit 10:28,2 Minuten den Göttinger Volker Hillebrecht genau eine Sekunde hinter sich. Hillebrecht wurde Erster bei den Männern.
Fünf Sekunden Vorsprung hatte Sieger Anton Ha (Contitech Northeim) nach seinem Lauf über eine Runde (1604 Meter). 5:57,1 Minuten stehen für ihn in den Ergebnislisten. Mit fünf Sekunden Abstand folgte hier Nico Weighardt vom JFV Northeim. Insgesamt 49 Läufer absolvierten diese Distanz.
59 waren es über die 9624 Meter. Mir gut einer halben Minute Vorsprung überquerte hier Süleymann Kuzgunco (Bad Harzburg) die Ziellinie. Ihm folgte Lars Donatz (Göttingen). Weitere eineinhalb Minuten später hatte auch Martin Zaunitzer (Göttingen) die Distanz hinter sich. Schnellste Frau war Christa Tondock (W50) von der TG Northeim, die 47:05,6 Minuten brauchte.
Dem Halbmarathon drückten Lokalmatador Chris Lemke aus Northeim und Sebastian Hanelt den Stempel auf. Lemke hatte am Ende mit 1:20:01:0 Stunden das bessere Ende für sich, der Göttinger Hanelt folgte mit 1:20:49,6 Stunden vor Alexander Polle, der fast sieben Minuten mehr Zeit benötigte. „Das war sportlich ein sehr hohes Niveau, was Lemke und Hanelt da geboten haben“, ordnete Oelze die Leistung des Duos ein. (mwa)
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