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Theresa Schacht sprintet auf den neunten Platz

B-Jugendliche verpasst bei den Deutschen Meisterschaften in Jena den Einzug ins Finale um drei hundertstel Sekunden

Theresa Schacht sprintet auf den neunten Platz

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Jena Mit Top-Ten-Platzierungen kehrten Theresa Schacht und Julia Krug (beide LG Reinhardswald/TSG Hofgeismar) von den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Jena zurück und unterstrichen damit ihre Zugehörigkeit zur erweiterten nationalen Nachwuchsspitze.

Nicht ganz zufrieden war allerdings Theresa Schacht, denn nach ihren Vorleistungen hatte sie auf die Endlaufteilnahme über 100 Meter gehofft. Am Ende fehlten ihr dazu auf Rang neun drei Hundertstelsekunden.

Schon im Vorlauf musste Schacht eine Schrecksekunde überstehen. Der erste Startversuch wurde zurückgeschossen und Schacht dachte, sie hätte einen Fehlstart verursacht. Doch sie hatte Glück, denn der Kampfrichter beließ es bei einer Verwarnung.

Im zweiten Versuch lief dann alles nach Plan. Schacht lag sofort in Führung und siegte locker in 12,37 Sekunden. Doch auch im Ziel schüttelte sie noch den Kopf. „Ich habe echt gedacht, es wäre vorbei“.

Im Halbfinale hatte Schacht dann Pech. Für das Finale qualifizierten sich die Laufsiegerinnen und weitere sechs Zeitschnellste. In Schachts Lauf wehte ein Gegenwind von 1,8 Metern/Sekunde. Als Vierte sprintete sie 12,36 Sekunden. Im zweiten Lauf flaute der Wind dann auf 0,6 Meter/Sekunde ab. Hier erreichte die Fünfte 12,33 Sekunden und Schacht verpasste damit den Endlauf um drei hundertstel Sekunden.

„Auch wenn sie nicht ihr Wunschergebnis erreicht hat, konnte Theresa bei ihrem ersten Start bei Deutschen Meisterschaften wichtige Erfahrungen machen. Man hat gesehen, dass sie nicht ganz so locker gelaufen ist wie sonst, aber beim nächsten Mal wird es mit mehr Routine auch besser klappen“, sagte Trainer Joachim Plinke (TSG Hofgeismar) nach dem Rennen.

Rang zehn für Krug

Einen guten Wettkampf zeigte Julia Krug. Die 16-Jährige Dreispringerin egalisierte ihren eigenen Kreisrekord und belegte in einem stark besetzten Feld den zehnten Rang. Nach 11,18 Metern zum Auftakt kam Krug von Versuch zu Versuch besser in Schwung. Über 11,34 Metern steigerte sie sich auf 11,59 Meter. Leider reichte diese Weite knapp nicht zum Endkampf der besten Acht, in dem sie drei weitere Versuche gehabt hätte. Dennoch kann Krug nach einer von Verletzungsproblemen geprägten Vorbereitung mit dem Ergebnis zufrieden sein. (zah)

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