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„Werden das Ding nach Hause fahren“

Tanzen-Bundesliga: Göttinger Standardformation startet mit viel Selbstvertrauen am Samstag ins Heimturnier

„Werden das Ding nach Hause fahren“

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Göttingen. Die Euphorie rund um die Göttinger Standardformation ist riesig. Die beiden dritten Plätze zum Saisonstart in der Tanzsport-Bundesliga haben die Aktiven zu einem ganz heißen Anwärter auf den dritten Podestplatz am Saisonende gemacht.

„Wir sind alle heiß auf unser Heimturnier“: Trainer Markus Zimmermann und seine Göttinger Standardformation freuen sich auf die Bundesliga-Veranstaltung am Samstagabend in der neuen Sparkassen-Arena. Foto: Jelinek

Kein Wunder deshalb, dass auch die Fans dem Heimturnier der Göttinger Formation am Samstag (ab 17 Uhr) in der Sparkassen-Arena mit Spannung entgegen fiebern.

„Wir erwarten eine nahezu ausverkaufte Sparkassen-Arena“, sagt Jasmin Steinmetz von der veranstaltenden Tanzschule Krebs. Anders als bei den Heimspielen des Basketball-Bundesligisten BG Göttingen steht nicht die gesamte Tribüne zur Verfügung. Aus gutem Grund, wie Steinmetz erklärt. „Die Tanzfläche ist kleiner als ein Basketballfeld. Wir wollen allen Besuchern einen optimalen Blick auf die Aktiven ermöglichen. Auf allen Plätzen ist dies aber nicht möglich. Es stehen aber 2000 Plätze zur Verfügung.“ Noch rund 100 Tickets werden am Samstag an der Tageskasse erhältlich sein.

Am Ziel seines Teams lässt Markus Zimmermann keine Zweifel aufkommen. „Selbstverständlich wollen wir wieder Dritter werden. Wir haben einen Lauf und diesen Schwung wollen wir nutzen, um einen weiteren wichtigen Schritt für Rang drei in der Endabrechnung zu machen“, sagt der Göttinger Coach. Anders als nach dem ersten Turnier in Ludwigsburg, als die Südniedersachsen den Schwerpunkt in der Trainingsarbeit auf die Genauigkeit legten, steht seit knapp zwei Wochen die Exaktheit der Bilder im Mittelpunkt. „Die Linie soll am Samstag nicht nur gerade, sondern gestochen scharf sein“, fordert Göttingens Coach.

Routine durch Showauftritte

Beim Show-Auftritt am vergangenen Samstag in der Northeimer Stadthalle holten sich die Göttinger Aktiven noch einmal Selbstvertrauen. „Durch diese Wettkampfpraxis bekommen alle Team-Mitglieder wieder etwas mehr Routine, das hilft uns am Samstag“, betont der Göttinger Coach, der seinen Aktiven eine sehr gute Trainingsleistung bescheinigt.

Doch dies allein garantiert noch nicht, dass die Göttinger beim Heimturnier den Vierten Berlin und Fünften Nürnberg wieder auf die Plätze verdrängen werden. Wie immer wird viel von der Tagesform abhängen, glaubt Zimmermann. „Es kann viel passieren, aber ich bin mir ganz sicher: Wir werden das Ding nach Hause fahren.“

Das Turnier beginnt am Samstag um 17 Uhr mit der Vorrunde. Die Zwischenrunde ist ab 19.10 Uhr geplant, das große Finale steigt um 19.40 Uhr, die Siegerehrung um 20.25 Uhr. (rwx)

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