Baunatal. Der Sekt steht schon kalt, die Tischtennis-Damen der Baunataler Eintracht können am Wochenende vorzeitig den Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen.
Nachdem am vergangenen Wochenende die Konkurrenten um die Regionalliga-Meisterschaft Punkte haben liegen lassen, müssen sich die Großenritter auf dem Weg zum Titel nun aber in gleich drei Einsätzen behaupten.
Zunächst geht es am Samstag um 14 Uhr zum stärksten Verfolger TTF Oranien Frohnhausen, der aktuell in der Rangliste vier Punkte hinter der Eintracht rangiert. Zwar gewann die GSV-Truppe in der Hinrunde an eigenen Tischen mit 8:1, doch damals waren einige Spiele hart umkämpft und hätten auch verloren werden können. Und: Mit der tschechischen Nationalspielerin Miluse Kocova haben die Dillenburgerinnen eine der stärksten Spielerinnen der Liga in ihren Reihen, die allein für vier Punkte gut ist. Mit einem Sieg würde die Eintracht ihren Vorsprung auf sechs Zähler vergrößern.
Gleich im Anschluss an diese Partie reist die Eintracht weiter nach Langen. Die südhessischen Damen des TTC belegen den vorletzten Tabellenplatz und alles andere als ein hoher Baunataler Sieg wäre eine böse Überraschung.
Die dritte und voraussichtlich entscheidende Wochenend-Begegnung findet dann am Sonntag um 14.30 Uhr in der Langenberg-Sporthalle in Großenritte statt. Auch gegen den Vizemeister 2011, DJK Blau-Weiß Münster, gewann die Eintracht in der Vorrunde zwar überraschend deutlich mit 8:0, doch damals waren die Südhessinnen ohne ihre Nummer eins Elisabeta Grujic (früher KSV Auedamm) angetreten. Wenn sie nun dabei sein wird, dann muss sich das Baunataler Team mit Xu Yan aus Singapur als Nummer eins mächtig reinhängen, um zu punkten.
Sollte der Eintracht-Express das Wochenende schadlos überstehen und sechs Punkte verbuchen, ist dem GSV bei nur noch zwei ausstehenden Spielen und dann sechs Punkten Vorsprung der Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr zu nehmen. (nb)



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