Göttingen. Mit einem hart erkämpften Sieg über den TuS Aschen-Strang haben sich die Männer des ASC Göttingen in der Volleyball-Regionalliga die Chance auf den Aufstieg in die neue 3. Liga erhalten. Zwei Spieltage vor dem Saisonende sind dagegen die Chancen der Frauen des TuSpo Weende auf das Erreichen der neuen Spielklasse nahezu auf den Nullpunkt gesunken.
ASC Göttingen - TuS Aschen-Strang 3:1 (25:23, 23:25, 25:16, 25:19). Die Ausgangslage vor dem Duell war klar. Nur ein Sieg über den Vorletzten würde die Chance auf den sechsten Tabellenplatz erhalten. Entsprechend motiviert startete der ASC in die Partie, lag im ersten Satz bereits mit 14:8 vorn. Danach begann jedoch das große Nervenflattern. Keine Spur mehr von den druckvollen Aufschlägen oder den kompromisslosen Blockaktionen. Immerhin rettete das Team von Trainer Matthias Polkähn den 21:20-Vorsprung noch ins Ziel. Der Satzgewinn brachte aber keine Sicherheit ins Spiel der Gastgeber, die im zweiten Durchgang schnell mit 16:23 im Rückstand lagen. Stephan Teumer führte sein Team zwar mit einer Aufschlagserie heran, der Satz ging aber an die Gäste.
Wesentlich konzentrierter agierten die Göttinger in den beiden verbleibenden Durchgängen. Auch deshalb, weil sie ihre Aufschlagtaktik änderten, zudem im Block und der Feldabwehr glänzten und sich der Annahmeriegel um Libero Willi Tafelski kontinuierlich steigerte. Im dritten Satz lag der ASC mit 6:0, im vierten sogar mit 10:0 in Führung.
„Das war ein wichtiger Sieg. Wir haben einen unbequemen Gegner niedergerungen“, freute sich Polkähn, der mit seinem Team am kommenden Samstag beim Spitzenreiter Schüttorf antreten muss.
TuSpo Weende - SV Bad Laer 0:3 (16:25, 15:25, 24:26). Die Gastgeberinnen konnten dem Tabellendritten nur im dritten Satz Paroli bieten, doch da war die Partie fast schon entschieden. Denn in den ersten beiden Sätzen demonstrierten die Gäste ihre Überlegenheit eindrucksvoll, während sich die TuSpo-Spielerinnen mit vielen einfachen Fehlern immer wieder selbst aus dem Konzept brachten. Die 8:1-Führung im ersten Abschnitt war bereits eine Vorentscheidung. Fast ebenso chancenlos waren die Weenderinnen im zweiten Abschnitt. Erst als die Gäste munter durchwechselten, kam TuSpo etwas heran. Zum Satzgewinn reichte es für das Schlusslicht aber nicht mehr. (rwx)



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