Hann. Münden. Für die Landesliga-Volleyballer der SG Münden läuft es derzeit wie geschmiert: Mit zwei Heimsiegen gegen Giesen und Grone schraubte das Team auch ohne den verletzten Spielertrainer Jörg Abraham seine Startbilanz auf 8:2-Punkte und ist damit Tabellenzweiter. Beim Erfolg gegen Grone gab es sogar ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.
Los ging es in der Halle am Werraweg mit einem recht locker herausgespielten 3:1 (23:25/25:20/25:17/25:11) gegen den TSV Giesen. Das Hildesheimer Team sorgte jedoch im ersten Satz für Kopfzerbrechen im Lager der Gastgeber. Die hatten aufgrund Abrahams Verletzung umstellen müssen. Den Platz des Spielertrainers auf der Diagonalposition nahm zunächst Thomas Dziubale ein. Damit fehlte aber im Außenfeld die Stabilität. Als deshalb Dirk Basel Abrahams Aufgabe übernahm, lief es deutlich besser. Die SG steigerte sich und steuerte einem sicheren Sieg entgegen, der letztlich auch deutlich ausfiel.
Beim 3:1 (25:20/21:25/25:18/25:23) gegen den MTV Grone, die erste Saisonniederlage der Göttinger, musste die SG Münden sogar noch etwas zulegen. Zum ersten Mal in dieser Serie kam Ex-Spielertrainer Thomas Zimmermann zum Einsatz, der sich zum Aushelfen bereit erklärt hatte. Das bewährte sich, da die Gastgeber mit ihm noch mehr Sicherheit in ihren Aktionen erhielten.
Thomas Dziubales Dank ging aber auch an Jörg Sterzik, der erneut als Libero einsprang. Auch er war ein guter Rückhalt. Das Spiel gegen Grone verlief äußerst spannend. Eine kuriose Serie gelang dabei Matthias Jansen im dritten Satz: Die SG Münden lag bereits mit 6:16 im Hintertreffen, schrieb sich jedoch noch lange nicht ab. Jansens unglaubliche Aufschlagserie zur 19:16-Führung war letztlich sogar spielentscheidend.
SG Volleyball Münden: Basel, Beuermann, Drube, Dziubale, Jansen, Konietzny, Morosow, Sterzik, Zimmermann, Hild, Becker.
Von Manuel Brandenstein



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