Basketball-Oberliga: Damenteams von Vellmar und CVJM gehen knapp geschlagen leer aus

Bittere Niederlagen in Schlussphase

Kristina Barth machte die meisten Punkte für den TSV Vellmar.

Kassel. Die beiden nordhessischen Basketball-Damenteams bezogen am ersten Oberliga-Spieltag knappe Niederlagen. Der CVJM Kassel musste sich in Groß-Gerau mit 62:68 geschlagen geben, der TSV Vellmar hatten gegen den MTV Kronberg II mit 75:78 das Nachsehen.

TSV Vellmar - MTV Kronberg II 75:78 (33:27). Als die Moskitos am Samstagmorgen zum Saisondebüt in die Großsporthalle kamen, war ein Trennvorhang defekt und alle Spiele mussten kurzfristig nach Obervellmar verlegt werden. Mit Verzögerung starteten die Moskitos dennoch gut in die Partie, lagen schnell 7:2 vorn. Dann jedoch kamen die jungen, athletischen Gäste heran, das erste Viertel endete ausgeglichen. Im zweiten spielte Vellmar wieder einen Neun-Punkte-Vorsprung heraus, ließen die körperlich spielenden Kronbergerinnen aber immer wieder unnötigerweise herankommen. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, Vellmar ging mit einem Punkt Plus in die letzten zehn Minuten. Im finalen Kopf-an-Kopf-Rennen war die Partie beim 69:69 (39.) ausgeglichen. Zwei Dreier der Gäste aus dem Taunus in Folge entschieden dann das Duell.

TSV Vellmar: Mascha Baberuxki (14), Kristina Barth (21), Katharina Hau (17), Cinnamon Hepburn (13), Juliane Hinze (1), Lea Jüngermann, Katja Marxen (2), Anna-Lena Schuck, Irina Sidorenko (3), Milka Stoyanova (4).

Groß-Gerau – CVJM Kassel 68:62 (36:28). Zu Saisonauftakt reisten die CVJM-Damen mit nur sechs Spielerinnen. Gegen Ende fehlten lediglich Konzentration und Kraft, die kleine Besetzung machte sich bemerkbar. Deshalb können die Damen auch trotz der Niederlage und eines Fehlstarts mit ihrer Leistung zufrieden sein. Sie ließen in den ersten zwei Minuten einen 8:0-Lauf der mit aggressiver Pressverteidigung agierenden Gastgeberinnen zu. Erst nach einer Auszeit von Spielertrainerin Carina Heyber trafen auch die Kasseler, angeführt von Stephanie Simon, die 15 ihrer insgesamt 32 Punkte (6/6 Freiwürfen, zwei Dreier) im ersten Viertel erzielte.

Im zweiten Abschnitt fielen auf beiden Seiten nur wenige Punkte. Die vielen Offense-Rebounds der Gastgeberinnen ermöglichten ihnen viele zweite Chancen. Nach der Pause konnten die Kasslerinnen den Rückstand immer wieder auf fünf Punkte verkürzen. Jede Spielerin übernahm Verantwortung und erzielte Punkte. Auch Centerspielerin Claudia Pastuszko kam jetzt besser ins Spiel, nutzte ihren Größenvorteil zu zahlreichen Rebounds und punktete zweistellig. Die CVJM-Damen entschieden die zweite Halbzeit mit zwei Punkten für sich, schafften es aber nicht mehr, das Spiel zu drehen.

CVJM Kassel: Stephanie Simon: (32), Carina Heyber: (5), Camila Catalan (8), Manuela Greipel (2), Claudia Pastuszko (10 Punkte), Kristin Gampfer (5). (zgk)

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