Regionalligist Kassel verliert gegen personell kurzfristig verstärkte Bad Kreuznacher

ACT gelingt offensiv zu wenig

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel müssen auch nach dem zweiten Spieltag in der 2. Regionalliga auf den ersten Sieg warten. Die Mannschaft von Trainer Hüseyin Eser musste sich beim VfL Bad Kreuznach mit 59:73 (26:32) geschlagen geben.

„Die Aufstellung der Kreuznacher hat uns schon überrascht“, sagte der Kasseler Coach mit Blick auf den Spielberichtsbogen. Der Gegner hatte kurzfristig drei neue Spieler verpflichtet. „Ich finde es sehr interessant, dass so eine Mannschaft auf der 2. Regionalliga einfach mal drei Spieler kauft und die auch zum Umzug nach Bad Kreuznach bewegt“, ergänzte Eser. Einer aus diesem Trio wurde beispielsweise aus Braunschweig geholt.

Dennoch hätten die ACTer die Punkte bei einer stärkeren Leistung mit nach Hause nehmen können. Offensiv gelang den Kasselern aber viel zu wenig. Im ersten Viertel hielt Marcus Bernhart mit neun Zählern sein Team im Spiel, 13:17 stand es nach zehn Minuten aus Sicht der Gäste, die danach dank eines stark aufspielenden Jonas Weitzel – ihm gelangen vor der Pause noch sieben Zähler – das zweite Viertel ausgeglichen gestalteten.

Nach dem Wechsel versuchten die Kasseler den Spielfluss der Gastgeber mit wechselnden Verteidigungen zu stoppen. Das misslang zunächst, und Kreuznach zog auf 40:28 davon. Dann ließen sich die Gastgeber aber doch beeindrucken, ihnen unterliefen jetzt einige Ballverluste. So kam die ACT in der 28. Minute auf 46:47 heran, ehe dem VfL noch einmal sechs Zähler am Stück gelangen. Den daraus resultierenden Sieben-Punkte-Rückstand konnten die Kasseler dann im Schlussabschnitt nicht mehr entscheidend verkürzen.

Gegen Ende versuchten es die ACTer mit Drei-Punkte-Würfen. Das brachte aber auch nichts ein, die Gastgeber konnten sich weiter absetzen. „Wenn wir erfolgreich spielen wollen, sind wir offensiv auf mehr Leute angewiesen“, erklärte Eser: „Josef Hunold hat das zum Beispiel im vierten Viertel gut gemacht, und so müssen mehr Leute zuwerke gehen.“ Die Kasseler wollen in jedem Fall einen desaströsen Start wie in den beiden vergangenen Jahren mit acht beziehungsweise sieben Niederlagen in Folge verhindern. • ACT Kassel: Jede, Englmann (1), Bernhart (24), Hunold (6), Moore, Stude (3), Delic, Haas (4), Weitzel (11), Höhlschen, Wiebe (8), Toth (2). (zgk)

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