76:85 in Horchheim: Basketball-Regionalligist ACT Kassel verliert auch drittes Spiel

ACT Kassel nicht die vergangenen Jahre wiederholen

Dritte Niederlage in Folge: Alexander Moore und die ACT Kassel sind erneut schwach in die Saison der Basketball-Regionalliga gestartet. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel mussten sich in der 2. Regionalliga mit 76:85 (30:42) beim BBC Horchheim geschlagen geben. Damit wächst die Angst, dass die Mannschaft von Trainer Hüseyin Eser einen ähnlichen Fehlstart auf das Parkett legt wie in den beiden letzten Jahren, als die ACTer zu Beginn mit sieben beziehungsweise acht Niederlagen gestartet waren.

Schon vor der Abfahrt gab es für die Kasseler die erste schlechte Nachricht. Center Pablo Tayebi, gerade aus dem Urlaub zurückgekommen und zuvor schmerzlich vermisst, musste erneut absagen – er war krank. Das erste Viertel verlief dann ausgeglichen. Die Kasseler agierten mit wechselnden Abwehrformationen, was zunächst nicht sonderlich gut funktioniere. Das Ergebnis: Die ACTer kassierten in den ersten sieben Minuten vier Dreier. Dennoch blieben sie am BBC dran, Christian Stude erzielte im ersten Viertel acht Punkte.

Mitte des zweiten Durchgangs kassierten die Gäste dann einen 7:0-Lauf der Gäste, basierend auf vielen Ballverlusten der Eser-Truppe. Dazu gestatteten die Kasseler den Gastgebern viel zu viele Offensivrebounds und damit zweite Abschlussmöglichkeiten. So lag die ACT plötzlich mit 30:42 zurück.

Nach dem Seitenwechsel stellte Eser um, machte alles etwas einfacher. Die schwache Phase setzte sich aber zunächst fort, und die Kasseler gerieten mit 38:57 in Rückstand. Dann endlich lief es bei den Nordhessen wieder besser und sie kamen bis zum Ende des dritten Viertels auf 56:61 heran. Jetzt spielten sie schnell, zogen immer wieder zum Korb und damit auch Fouls.

Im Schlussabschnitt ging es hin und her, die ACTer kamen aber nicht mehr nahe an den BBC heran. Am Ende blieb die Erkenntnis, dass dem Kasselern wieder einmal die Konstanz fehlte und die schwache Phase vor und nach der Pause zu einer Niederlage führte. „Wir müssen über 40 Minuten gut spielen, um zu gewinnen“, so Eser, der ein Sonderlob für den defensivstraken Cedric Toth sowie Marcus Bernhart, Heinrich Wiebe und Alex Moore fand.

ACT: Eckhardt, Englmann (5), Bernhart (13), Toth (6), Hunold (6), Moore (8), Stude (10), Höhlschen, Haas (9), Krasniqi, Wiebe (19). (zgk)

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