Regionalliga: Kasseler siegen beim Tabellenvierten 82:80

Basketball-Regionalliga: Starker Auftritt der ACT Kassel

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Starker Antritt: Marcus Bernhart (rechts) war mit 25 Punkten bester Werfer der ACT Kassel bei Makkabi Frankfurt. 

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel haben in der Regionalliga mit 82:80 (50:42) beim Tabellenvierten Makkabi Frankfurt gewonnen und den Vorsprung auf die beiden Tabellenschlusslichter Gelnhausen und Dürkheim/Speyer auf vier Punkte vergrößert. Noch ist aber unklar, ob der elfte Platz, den die Nordhessen zurzeit belegen, zum Klassenerhalt reicht.

„Das war die Reaktion, die ich nach der Blamage gegen Hochheim sehen wollte“, jubelte Bastian Kelsch nach der Partie: „Das war ein ganz wichtiger Sieg – vor allem für das Selbstvertrauen“. Die Vorzeichen standen dabei alles andere als gut. Trainer Kelsch musste auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Gerade einmal acht Akteure, darunter zwei Jugendspieler, konnten die Kasseler aufbieten.

Um Kraft zu sparen, begannen die Gäste mit einer Zonendeckung, die sie aber nach fünf Minuten wieder aufgaben. Es hagelte gleich drei Dreier, und die Kasseler lagen 7:15 zurück. Aber die ACTer kamen danach besser ins Spiel, Pablo Tayebi tankte sich immer wieder unter dem Korb durch und machte im ersten Viertel, das mit 25:28 aus der Sicht der ACTer endete, zehn Punkte. Und weiter ging es in Richtung Makkabi-Korb, mit einem 19:5-Lauf übernahm das Kelsch-Team die Führung.

Nach der Pause legte die ACT nach, mit zehn Punkten in Folge und weiteren guten Aktionen baute sie ihre Führung auf 21 Zähler aus. Vor dem Schlussabschnitt lagen die Gäste 74:56 vorn. Dann jedoch ließ die Kraft nach, die Frankfurter übernahmen die Kontrolle, und der Vorsprung schrumpfte zusammen. Bis zur 36. Minute gelang den Gästen kein Feldkorb mehr, noch führten sie mit 74:64. In der 39. Minute stand es aber nur noch 79:74 für die ACT.

Jetzt foulten die Gastgeber, schickten die Kasseler an die Linie, und die trafen nur drei von acht Freiwürfen – es wurde richtig spannend. 82:79 für die ACT, Freiwürfe für Makkabi. Noch 2,1 Sekunden. Der erste Freiwurf geht rein, den zweiten setzt der Frankfurter mit Absicht ans Brett, um seinen Mannschafskollegen den Rebound zu ermöglichen. Makkabi-Scharfschütze Gärtner bekommt den Ball – und verfehlt. Die Kasseler jubeln erleichtert.

ACT Kassel: Tayebi (22), Bernhart (25), Moore (10), Stude (6), Weitzel (6), Wiebe (10), Toth (3), Fischbach. (zgk)

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