Nachwuchs-Basketball: BBT-Pleite in der JBBL

U 17-Juniorinnen holen zweiten Sieg

Zweiter Saisonsieg: Die Göttingerin Melanie Crowder (am Ball) ist schneller als die Hamburgerin Muska Saidi. Foto: Jelinek/gsd
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Zweiter Saisonsieg: Die Göttingerin Melanie Crowder (am Ball) ist schneller als die Hamburgerin Muska Saidi.

Göttingen. Im richtigen Augenblick stark sein – das kann auch im Sport nicht schaden! Die U 17-Basketballerinnen des BBT Göttingen beherzigten diese Weisheit mit ihrem Sieg am letzten Spieltag der Weiblichen-Basketball-Bundesliga (WNBL). Durch den erst zweiten Saisonsieg konnten die Göttingerinnen zwar die Teilnahme an der Abstiegsrunde nicht mehr verhindern, immerhin kletterten sie aber noch auf den vorletzten Tabellenplatz. Als Schlusslicht beendete dagegen BBT die Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). Die U 16-Junioren unterlagen in Berlin deutlich und kassierten im zehnten Spiel die zehnte Niederlage.

WNBL

BBT Göttingen - Metropolitan Baskets Hamburg 62:55 (39:39). Im Vergleich zur deutlichen Niederlage der Vorwoche präsentierten sich die Gastgeberinnen zwar wieder mit den Leistungsträgerinnen Hannah Schlüter und Juliana Schulz, erwischten aber einen schlechten Start. Aus dem 2:7-Rückstand machte BBT, angeführt von der starken Flügelspielerin Emma Benser, nach zehn Minuten aber eine 20:16-Führung, lag auch zur Pause mit neun Punkten vorne. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Erst als die Göttingerinnen auf 58:50 davongezogen waren, war die Partie entschieden. „Ich bin froh über die Revanche und einen wichtigen Sieg für die Playdowns“, kommentierte Trainer Fiedler den Sieg seines BBT, das die rote Laterne an die Hamburgerinnen weiterreichte.

Punkte BBT: Nguyen 13, Schmidt 13, Benser 11, Schulz 11, Crowder 4, H. Schlüter 3, Keune 3, P. Schlüter 2, L. Schlüter 2.

JBBL

ALBA Berlin - BBT Göttingen 65:45 (40:24). Kein Sieg in zehn Spielen, auch beim Tabellenzweiten war BBT chancenlos, lag schon zur Pause hoffnungslos zurück. Besser wurde es erst nach der Pause, als Göttingens Trainer Dirk Altenbeck nur noch jene Spieler einsetzte, die bis dahin überzeugen konnten. „Nach vielen Verletzungen sind wir wieder komplett. Nur wer die richtige Einstellung mitbringt, wird uns in den Playdowns helfen“, betont Altenbeck.

Punkte BBT: Perkovic 14, Javernik 10, Gräve 7, Lemmer 3, Weski 3, Barner 2, Glatzel 2, Ottjes 2, Appold 2. (raw)

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