Hann. Münden. Bereits den neunten Sieg in Folge feierten die Bezirksklassen-Basketballer des PSV Münden. Beim knappen 93:89 (28:21, 46:43, 64:62) über den stark aufspielenden Tabellenvorletzten VfB Sattenhausen II tat sich der Spitzenreiter jedoch schwerer als erwartet.
„Es ist unheimlich wichtig für die Mannschaft, auch mal solche Spiele zu gewinnen“, sprach PSV-Spielertrainer Jamal Clutchett anschließend von einem „echten Arbeitssieg“. Im dritten und letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison hatten es die routinierten Gäste verstanden, den Tabellenführer mit enorm variablem Angriffsspiel an den Rand einer Niederlage zu bringen.
„Unsere sonst gute Verteidigung kam diesmal überhaupt nicht zum Tragen, weil Sattenhausen unter dem Korb, aus der Halbdistanz und von draußen super getroffen hat“, zollte Clutchett dem Gegner ein dickes Lob. Quasi ohne ihre ansonsten so effektiven Fastbreaks auskommen zu müssen, waren die Mündener ihrerseits gezwungen, vorne ein „reguläres“ Angriffsspiel aufzuziehen. Dabei waren Patrick Münch mit 30 Punkten (darunter fünf „Dreier“) und Sebastian Ammermann mit 24 Zählern die herausragenden Akteure. Aber auch die meisten anderen PSVer konnten sich am Samstag in die Scorerliste eintragen.
„In dieser Spielklasse gibt es für uns jetzt keine leichten Gegner mehr“, erwartet Jamal Clutchett auch in den letzten vier Saisonspielen heftige Gegenwehr. Als angehender Meister sei man jetzt der Gejagte. Am kommenden Samstag geht es für die Mündener zum heimstarken MTV Herzberg. „Das wird wahrscheinlich die schwierigste Aufgabe von allen“, so Clutchett.
PSV Münden: Münch 30, Fiedler 3, Rietdorf 7, Müller 7, Stevanovic 8, Clutchett 6, Ammermann 24, Stank. (per)



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