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Frank Plock dominiert

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Als Letzter im Stechen zum Sieg: Frank Plock vom RFV Borken auf Pensilvania. Foto: Kaliske
Als Letzter im Stechen zum Sieg: Frank Plock vom RFV Borken auf Pensilvania. Foto: Kaliske

Gemünden. Drei Tage Sonnenschein, mehr als tausend Starts und ein Turnierabschluss mit Herzschlagfinale: Die traditionelle Dressur- und Springreiterveranstaltung des Reit- und Fahrvereins Gemünden hätte nicht besser laufen können. Das fand auch der Vorsitzende Reiner Möbus, der sich hocherfreut über die vergangenen Tage zeigte.

Dass das Turnier aufgrund der zahlreichen Nennungen am 1. Mai fortgesetzt wurde, spielte dem Veranstalter in die Karten. Die Veranstaltung entpuppte sich als Besuchermagnet. Über den gesamten Tag verteilt besuchten über 500 Zuschauer das Turniergelände in Gemünden. Und den Angereisten wurde allerhand geboten. In der Königsklasse der Springprüfungen, dem S*-Springen, holte sich Frank Plock auf Pensilvania den Sieg in allerletzter Sekunde. Von 17 Starts schafften es vier Reiter fehlerfrei in das Stechen.

Lutz Ricken vom RV Bad Wildungen qualifizierte sich als einizger heimischer Reiter – die weiteren sechs Plätze nahmen Reiter des RFV Borken ein. Kai Schremmel, zweimal Frank Plock und Shari Zey qualifizierte sich sogar mit drei Pferden für das Finale.

Ricken musste sich mit fünf Strafpunkten und dem sechsten Rang zufrieden geben. Besser lief es da für Zey, die zunächst mit Ciciero eine Bestzeit aufstellte (41 Sekunden), diese mit Skara unterbot (38,94) und nach ihrem Parcours mit Amoroso (39,35) die ersten drei Plätze belegte. Dann kam allerdings Frank Plock mit Pensilvania und unterbot die Zeit von Zey um 1,74 Sekunden – somit stand der Sieger fest. Als bester heimischer Springreiter belegte Prof. Dr. Lutz Ricken Rang vier.

Plock gewann auch zuvor das L-Springen. Auf Bacardi war er fehlerfrei in 43,49 Sekunden der schnellste Reiter. Marcel Schleiter vom RFV Rosenthal-Willershausen war auf Asti erfolgreichster heimischer Starter. Er belegte fehlerfrei in 48,24 Sekunden den sechsten Rang.

Plock siegte auch im M*-Springen – sogar doppelt. Mit Quincy sicherte er sich Rang eins und mit Bacardi Platz zwei. Die heimischen Teilnehmer ritten hinterher: Ricken war mit Aobelix als Gesamt-16. und als Achter der zweiten Abteilung noch der Beste. Kordula Christea vom RFB Burgwald wurde auf Eleonora Neunte der ersten Abteilung.

Auch in der Punktespringprüfung der Klasse M** holte Frank Plock den ersten Platz. Mona Pech vom RV Bad Wildungen landete auf Gismo’s Gifted B auf Platz vier. Außerdem holte sie in der A**-Springpferdeprüfung mit Dow-Jones Rang acht. In der Springpferdeprüfung der Klasse L sicherte sich Cord Gautier vom RFV Sachsenhausen auf Gamiro die höchste Wertnote.

Besser schnitten die Dressurreiter ab. Katharina Freitag vom RFV Frankenberg entschied die Dressurprüfung Klasse M** für sich. Beim St.Georg Special* belegte sie Rang acht. Silke Metzger vom RFV Geismar erreichte einen respektablen vierten Platz.

Von Jens Kaliske

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