913.06.1013.06.10|Waldeck-Frankenberg|
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Willingen. Bester heimischer Starter auf der Großen Runde bei den Herren war Andreas Kramer aus Willingen auf Platz 25. Den vierten Platz belegte Nelia Fuchs aus Korbach auf der Großen Runde des Bikemarathons (123 Kilometer). Dafür benötigte sie 7:26:50 Stunden.

Mit frischer Verpflegung auf die Große Runde: Bernd Sudhoff reicht Nelia Fuchs (rechts) die Wasserflasche. Foto: Fischer
Respekt zollte ihr Mann Waldemar Fuchs der neuen Marathonstrecke. „Der Kurs ist noch spektakulärer geworden. Mehr Höhenmeter sind zu absolvieren und es gibt super Abfahrten“, sagte der 37-Jährige im Ziel nach Absolvierung der Kleinen Runde. Er wurde 18.. Bester Heimischer auf der Kleinen Runde war Alexander Rebs aus Burgwald auf Rang zwölf.
Eine erfahrene Füchsin in der Szene ist Birgit Jüngst-Dauber. Schließlich hat die Hatzfelderin schon vor Jahren die Große Runde in Willingen gewonnen. Doch mit dem sportlichen Ehrgeiz von damals ist die inzwischen Mutter gewordene und glücklich verheiratete Bikerin heute nicht mehr dabei. „Wir starten hier mehr aus Spaß, auch weil wir Mitglieder im SC Willingen sind“, spricht sie ebenso für ihren Mann Mario. Den Nachwuchs bei Oma und Opa gelassen, haben sich die beiden in aller Hergottsfrühe von Hatzfeld auf nach Willingen gemacht. „Weil es so schön ist, sind wir heute schon um fünf Uhr in der Früh aufgestanden“, lacht sie verschmitzt.
Bei den Damen auf der Kleinen Runde holt Jüngst-Dauber den sechsten Platz. Ein Lob für den Kurs hat sie aber auch parat: „Es ist eine sehr schöne Strecke mit interessanten Single-Trails“, so ihr fachliches Urteil. Dann verrät sie noch, dass sie und ihr Mann sich am Abend als Streckenposten bei der Europameisterschaft der Four-Crosser engagieren.
Mit seinen 52 Jahren ist Ludwig Bender aus Usseln ein erfahrener Biker, der sich als Heimischer bestens auf den Upländer Bergen auskennt. Bender, der für die Pönblitze Usseln startet, lockte wieder die Kleine Runde. „Die Strecke war relativ trocken, es gab nur ein paar nasse Stellen“, war er zufrieden mit seiner Leistung und dem 14. Rang bei den Senior Master. Fünfter wurde Helmut Heine (Korbach) auf der Kleinen Runde in der Handicap-Klasse. (had)
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