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DFB-Pokal: Hannover 96 am Sonntag in Lübeck gegen Anker Wismar

DFB-Pokal: Hannover 96 am Sonntag in Lübeck gegen Anker Wismar

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Hannover. Nein, Pokalspiele waren in der jüngeren Vergangenheit nur wahrlich keine Spezialität von Hannover 96. Vor zwei Jahren scheiterte der Fußball-Bundesligist in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Viertligisten in Trier. Im vergangenen Jahr ereilte 96 ebenfalls das frühe Aus bei einem Regionalligisten in Elversberg.

Zerreißprobe: 96-Stürmer Mohammed Abdellaoue (re., hier im Testspiel gegen Olympique Lyons Dejan Lovren) muss mit seinen Team-Kollegen am Sonntag in der ersten Runde des DFB-Pokals in Lübeck gegen den Fünftligisten Anker Wismar antreten. Foto: dpa

Am Sonntag (14.30 Uhr in Lübeck) steht das Team von Trainer Mirko Slomka nun beim Fünftligisten Anker Wismar in der Pflicht, endlich mal wieder den Sprung in die 2. Runde zu schaffen.

Einen Hexenkassel brauchen die Roten am Sonntag nicht zu befürchten. Wegen Sicherheitsbedenken lehnte der DFB eine Austragung der Partie im Stadion Wismar ab, ebenso eine geplante Verlegung nach Rostock. Jetzt wird im 60 Kilometer entfernten Lübeck gespielt, wo im Stadion Lohmühle zwar rund 7000 Fans erwartet werden, die „Gastgeber“ aber nicht auf ihren Heimvorteil bauen können. Immerhin nehmen mehr als 3000 96-Fans die Reise nach Lübeck auf sich.

Dass sein Team auch in diesem Jahr wieder in den Pokal-Startblöcken hängen bleiben könnte, das erwartet Slomka nicht. „Wir haben eine gute Atmosphäre im Team. Die Mannschaft ist außerordentlich leistungsbereit, mit Leidenschaft dabei und hat in der Vorbereitung einige gute Spiele absolviert.“ Im Vergleich zum letzten Test gegen Olympique Lyon erwartet der 96-Coach jetzt aber einen viel defensiveren Gegner. „Wir werden sehr viel Ballbesitz haben, das war auch das Thema im Training. Wir müssen geduldig mit schnellem Passspiel den Gegner zu Fehlern zwingen“, fordert Slomka.

Schonung für Ya Konan

Didier Ya Konan trainiert zwar wieder, wird im Pokal aber noch pausieren. Gesucht wird deshalb der Sturmpartner neben Mohammed Abdellaoue. Auch Verteidiger Christian Schulz absolvierte gestern nur ein Einzeltraining, kann in Lübeck aber auflaufen. „Wir sind gewarnt“, sagt Schulz, der sich mit seinen Kollegen vor zwei Jahren bei der 1:2-Testspielpleite in Wismar (damals sogar nur 6. Liga) noch blamierte. Eine Wiederholung schließt er aber aus. „Das war damals wirklich ein schwaches Spiel von uns. Aber am Sonntag ist das ein Pflichtspiel und in dem werden wir ein ganz anderes Gesicht zeigen.“ (rwx)

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