Hannover. Der Streckenrekord beim Hannover-Marathon am 8. Mai ist in Gefahr. Die Veranstalter haben vier Athleten aus Kenia verpflichtet, die schneller als 2:11 Stunden laufen können. Bei guten Witterungsbedingungen könnten sie die Rekordzeit von 2:08:52 Stunden unterbieten, die ihr Landsmann Yussuf Songoka als Sieger im Vorjahr aufgestellt hatte.
„Der Ruf unseres Marathons hat sich stark verbessert. Das drückt sich auch in den Meldezahlen aus“, sagte Cheforganisatorin Stefanie Eichel. Der Hannover-Marathon ist auch in diesem Jahr ein Renner. Vor dem Startschuss am Sonntag liegen für alle ausgeschriebenen Wettbewerbe fast 14 000 Meldungen vor. Veranstaltungschefin Stefanie Eichel geht davon aus, dass die Meldezahl des Vorjahres mit 15 000 Läuferinnen und Läufer erneut erreicht werden kann. Das NDR-Fernsehen überträgt das Laufspektakel live. Geplant ist eine Sendung von mehr als drei Stunden.
Der Hannover-Marathon war 2010 der viertschnellste Marathon Deutschlands und wurde von den Aktiven zum zweiten Mal in Folge zum „Aufsteiger des Jahres“ unter den Cityläufen gewählt. „Der Marathon in der Landeshauptstadt gehört mittlerweile fest zum Bio-Rhythmus der Hannoveraner und der Niedersachsen“, lobte Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD), der als Teilnehmer des Halbmarathons im vergangenen Jahr einen Schwäche-Anfall erlitten hatte. (dpa)



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