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Wismar für 96 nur ein Sparringspartner

DFB-Pokal: 6:0 - Hannover locker in Runde zwei

Wismar für 96 nur ein Sparringspartner

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Lübeck. Weitaus besser als Niedersachsen-Nachbar VfL Wolfsburg machte es Hannover 96 in der ersten DFB-Pokalrunde beim FC Anker Wismar. Beim Fünftligisten setzten sich die „Roten“ ohne große Probleme mit 6:0 (4:0) durch und zogen damit nach zwei Erstrunden-K.o"s in den vergangenen beiden Jahren in die zweite Runde ein. Ungewöhnlich: Letztlich fielen alle Treffer durch drei „Doppelpacks“.

Moritz Stoppelkamp

Moritz Stoppelkamp

Genau zwölf Minuten dauerte es, bis die Hannoveraner in Lübeck zum ersten Mal erfolgreich waren. Auf die dortige „Lohmühle“ war die Partie aus Sicherheitsaspekten verlegt worden. Jan Schlaudraff setzte sich über die rechte Seite energisch durch und bediente „Moa“ Abdellaoue mustergültig. Der 96-Stürmer hatte keine Mühe, zum 1:0 für die Elf von Trainer Slomka abzustauben.

Auf die gleiche Art erhöhte der Norweger vor 6800 Zuschauern 13 Minuten später auf 2:0, als er ein Zuspiel von Konstantin Rausch kurz und trocken verwertete. Damit war die Gegenwehr der Mecklenburger eigentlich schon gebrochen. Die 96er hatten rund 80 Prozent Ballbesitz, was die Überlegenheit ausdrückte. Per Doppelschlag von Lars Stindl (34., 36.) erhöhte das Slomka-Team auf 4:0.

Nach dem Wechsel verflachte das ungleiche Duell zusehends. Die Hannoveraner hatten augenscheinlich genug getan, um nicht in der ersten Pokalrunde zu stolpern, die Wismarer konnten einfach nicht mehr zu einem ausgeglichenen Match beisteuern. 96-Coach Slomka brachte nach gut einer Stunde erstmals den lange verletzten Amerikaner Steven Cherundolo für Sofian Chahed auf der rechten Außenverteidiger-Position. Auch der Ex-Schalker Christian Pander, der in der Vergangenheit immer wieder unter Verletzungen gelitten hatte, kam noch zu seinem Einsatz für den ausgewechselten „Kocka“ Rausch.

Hannovers Sergio Pinto schoss nach 68 Minuten noch einen Foulelfmeter über das Wismarer Tor. Der ebenfalls eingewechselte Moritz Stoppelkamp erhöhte auf 5:0 (70.) und machte wie die beiden vorangegangenen Schützen auch noch seinen „Doppelpack“ mit dem 6:0 (76.) perfekt. Am Ende hatte 96 seine Pflichtaufgabe erfüllt und sich ein bisschen für den Bundesliga-Auftakt am kommenden Samstag gegen 1899 Hoffenheim eingespielt. Trainer Slomka: „Sehr positiv, dass wir mal wieder die erste Runde überstanden. Das tut dem Klub und der Stadt gut. Nach vorn können wir noch zulegen.“ (haz/gsd) Fotos: dpa

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