Golf: Lokalmatador Winter-Buerke verpasst Finale

Hamburger Triumph in Levershausen

Volle Konzentration: Anton Kirstein, Zweiter beim Preis des Hardenberg Golf Resorts, nimmt Maß zum Einlochen. Foto: Niesen

Levershausen. Mit 7 unter Par hat der Hamburger Benedict Staben den Preis des Hardenberg Golfresorts gewonnen.

Er benötigte für die drei Runden auf dem Par 72-Platz 209 Schläge (72, 70, 67). Im vorletzten Turnier der Saison der Pro Golf Tour gewann er 5000 Euro Preisgeld und ebenso viele Ranglistenpunkte und erhält sich gleichzeitig auch die Chance auf den Aufstieg in Challenge Tour.

Dem Hamburger verhalf eine starke letzte Runde mit 7 unter Par zum Siegplatz in dem mit insgesamt 30 000 Euro dotierten Turnier, mit der er das Starterfeld „aufrollte“. Keine Chance auf einen Platz unter den ersten Drei hatte der bis dahin führende 21 Jahre Max Griesbeck vom GC Wasserburg-Anholt. Mit 4 über Par rutschte er auf den geteilten elften Platz ab.

Der Gewinner der German PGA Team Championship, Anton Kirstein, erreichte mit zwei Schlägen mehr den zweiten Platz (70, 69, 72). Vier unter Par blieben mit je 212 Schlägen gleich vier Spieler. Der Deutsche Max Eichmeier (letzte Runde mit 68 Schlägen), der Engländer James Wilson (70), der Franzose Olivier Rozner (71) und der Deutsche Jan-Philip Neuendorf (72).

Keine Chance auf den abschließenden Finaltag hatte das größte Talent des GC Hardenberg, Henry Winter-Buerke. Der 17-Jährige verpasste mit zwei Runden von 74 und 82 Schlägen den Einzug unter die 40 besten Golfer am Finaltag. Statt den Golfschläger zu schwingen, musste er die Schulbank drücken.

Winter-Buerke war gerade erst von der australischen Gold Coast zurückgekehrt. Dort hatte er ein Jahr lang die Robina State Highschool besucht. Sie ist für die gute Förderung von Surfern, Baseball-Spielern und Golfer bekannt. Das Besondere: Aufgrund der klimatischen Bedingungen kann dort zu allen Jahreszeiten Golf gespielt werden.

Die Pro Golf Tour wurde 1997 gegründet und bis 2012 unter dem Namen EPD Tour betrieben. 2016 werden bei 19 Turnieren in sechs Ländern 590 000 Euro Preisgeld an die Professionals ausgeschüttet. Die Pro Golf Tour wird von der European Tour als Zugangs-Tor zur Challenge Tour anerkannt. (zhp)

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