Bad Wildungen. Die Freude bei den Spielerinnen der HSG Bad Wildungen war nach dem Einzug ins DHB-Pokal-Viertelfinale groß. Mit Außenspielerin Jessica Kleinmann sprachen wir nach dem Sieg über Celle.
Frau Kleinmann, warum war der Sieg am Ende so deutlich?
Jessica Kleinmann: Wir haben uns im Spiel im richtigen Moment wieder gefangen und versucht, dem Gegner unser Spiel aufzudrücken. Das hat geklappt, und so haben wir am Ende auch mit diesem Vorsprung gewonnen.
Wie bewerten Sie den Spielverlauf?
Kleinmann: Das Spiel war so schwer wie erwartet. Es war richtig anstrengend. Wir sind alle ziemlich platt. Ich denke, dass hat man dann am Ende auch gesehen. In der Abwehr standen wir sehr gut. Aber im Angriff haben wir zu viele freie „Dinger“ verworfen, wie beispielsweise meinen Heber. Die letzte Woche steckt uns wohl noch in den Knochen; daher auch die Unkonzentriertheiten.
Der Heber beim Torabschluss gehört zu Ihren Markenzeichen, oder?
Kleinmann: (lacht) Ich mag Heber! Ich weiß eigentlich auch, dass die Torhüterin das weiß. Aber da war es leider schon zu spät, um etwas anderes zu machen...
Die jungen Spielerinnen haben im Pokal auch ihren Einsatz bekommen...
Kleinmann: Das freut mich sehr. Es ist für die jungen Spielerinnen großartig, in einer so vollen Halle zu spielen. Wenn sie dann auch noch so gut ins Spiel rein finden und einige gute Aktionen haben, dann ist das super. (je)



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