Bad Wildungen. Ein Wechsel von Sören Jeppesen zum VfL Wolfsburg hat sich nun doch zerschlagen: Wie der Trainer und der Zweitligist aus Niedersachsen gestern bestätigten, kam es bei den Vertragsverhandlungen zu keiner Einigung.
„Ich bin überrascht darüber“, sagte Jeppesen, der am Nachmittag von der Entscheidung des Vereins informiert wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt ging der im Dezember bei der HSG Bad Wildungen freigestellte Coach noch davon aus, dass er die Niedersachsen zum Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga führen sollte. „Ich hatte sogar schon das Training für den Abend geplant“, so Jeppesen.
Gescheitert ist eine Verpflichtung des Dänen wohl an der Vertragslaufzeit. Der VfL strebte angesichts des Abstiegskampfes ein bis zum Sommer befristetes Engagement an, wie Stephan Ehlers, Geschäftsführer des Hauptvereins gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung durchblicken ließ. Jeppesen liebäugelte mit einer Laufzeit bis zum Juni 2013.
Gestern morgen sprach sich das Präsidium des VfL gegen eine Verpflichtung Jeppesens aus. Der Däne hoffte gestern noch, dass das letzte Wort in dieser Sache nicht gesprochen sei. Denn: „Manager und Mannschaft wollen mich.“
In Bad Wildungen war die Enttäuschung ebenfalls groß, dort bleibt Jeppesen auf der Gehaltsliste. „Ich will das noch gar nicht realisieren“, kommentierte Geschäftsführer Dirk Ex, der Jeppesen in Kürze ein Abfindungsangebot vorlegen möchte. (tsp) Foto: nh



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