Der TuS Wrexen schafft nach langen Jahren die Rückkehr in die Kreisliga A

Hart für Aufstieg gearbeitet

Meister TuS Wrexen: (hinten v.l) Trainer Dominik Klaus, Jörn Wetekam, Matthias Walden, Michael Wetekam, Marcel Lenz, Torsten Wetekam, Sebastian Grineisen, Marco Ständecke, Andre Uthoff und Marco Anedda; v.v.l.: Tobias Seifarth, Mark Sterzel, Daniel Sun, Karsten Niggemann, Christian (Buja) Lange, Jan-Philipp Wetekam, Florian Angern, Philip und Kai Wetekam. Vorn Frank Emmerich. Foto:  zhs

Wrexen. Jubel beim Turn- und Spielverein (TuS) Wrexen: Mit dem 3:1-Erfolg am Samstag gegen Lütgeneder machte die Mannschaft von Trainer Dominik Klaus auch die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga B, Warburg, perfekt. Der Aufstieg in die Kreisliga A hatte schon vorher festgestanden.

„Wir haben hart dafür gearbeitet“, lässt der 39 Jahre alte Coach eine Saison Revue passieren, in der es für den TuS weitaus besser lief als erwartet. Klaus hatte sich mit Spielern und Vereinsverantwortlichen eigentlich eine längerfristige Aufgabe gegeben: „Unser Ziel war es, in zwei Jahren aufzusteigen. Als wir in der Winterpause aber Platz drei belegten, da wurde plötzlich deutlich, dass wir die Zielsetzung Aufstieg doch früher packen könnten“, erläutert Klaus.

Überhaupt, Selbstbewusstsein hatten der Mannschaft fünf starke Neuzugänge gegeben, mit denen der TuS in die Serie gestartet war. Klaus: „Wir waren uns bewusst, dass wir eine gute Mannschaft haben.“ Da konnte es nach einer „Horrorsaison“ zuvor, in der der TuS so gerade noch den Abstieg vermied und Klaus zu Beginn der zweiten Halbserie das Traineramt von Markus Steinbock übernommen hatte, nur besser werden. Die harte Arbeit wird für Klaus einmal deutlich in der guten Trainingsbeteiligung - 13 Leute im Schnitt, trotz Schichtarbeit und Studenten. Und: „Inclusive Spiele kamen wir auf 134 Einheiten. Für einen B-Klassenverein ist das schon sehr viel“, sagt Klaus stolz, „ich habe fast kein Spiel erlebt, in dem eine andere Mannschaft fitter war als wir.“

Für das Wrexer Team, für das im Tor Sven Behrens (24 Jahre) ein sehr gutes Jahr spielte, war es eine rundum gelungene Serie. Um das Torwart-Training kümmert sich Frank Emmerich (52), der selbst noch im Tor aushilft. Die „gute Seele“ des Teams ist Betreuer Stefan Bannasch.

In der Abwehr und als Leitwolf spielt der erfahrene Björn Wetekam (34), ein früherer Verbandsligaakteur in Marsberg, die wichtigste Rolle. Klaus: „Einer der besten Spieler unserer Region.“ In der Wrexer Vierer-Abwehrkette stehen der kopfball- und zweikampfstarke Michael Wetekam (21), Christian Lange (34), Andre Uthoff (22) und Florian Angern (31) ihren Mann.

Im Wrexer Mittelfeld agiert Daniel Steinbach (24) und Kapitän als absolutes Vorbild aufgrund seiner vorbildlichen Traningsbeteiligung. Karsten Niggemann (32), aus Warburg gekommen, bekleidete in der Rückserie die Sechserposition, daneben spielten Kai Wetekam (30) und Jan-Philip Wetekam (22), beidfüßig stark und sehr schnell.

Im TuS-Sturm wirbelte Dimitri Gelbert (19); „er hat viele Spiele im Alleingang für uns entschieden“, so Klaus. Sebastian Grieneisen (23) aus Rhoden erwies sich in der Winterpause als treffsicherer Neuzugang. Und nicht zu vergessen Marco Anedda (37), der früher mit Björn Wetekam in Marsberg spielte. Die vier Ergänzungsspieler Tobias Seifarth (24), Marco Ständecke (33), Mark Sterzel (20) und Torsten Wetekam (32) sind aus dem Meisterteam ebenfalls nicht wegzudenken.

Vor der Kreisliga A, aus der Wrexen 2003 abstieg, ist dem TuS nicht bange - auch aufgrund der sehr guten Zuschauerunterstützung, sogar bei den Auswärtsspielen. (had)

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